Die Wanderausstellung „Das KZ vor der Haustür“ in der KZ Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen findet vom 19. April Bis 21. Juni statt.
In der Wanderausstellung „Das KZ vor der Haustür“ beleuchtet das Landesamt für Denkmalpflege die Spuren ehemaliger Konzentrationslager in der Region. Funde aus Außenlagern des KZ Natzweiler geben einen Einblick in die dunkle Geschichte und regen zur Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Erblast an.
Welche Spuren haben sich an den ehemaligen Standorten nationalsozialistischer Konzentrationslager in Baden-Württemberg erhalten und was können sie über die NS-Verbrechen aussagen? Wie ist mit der schwierigen Erblast angemessen umzugehen? Können die Zeugnisse eines verbrecherischen Kulturbruchs auch Kulturdenkmale sein? Mit diesen Fragen befasste sich das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart im Rahmen eines landesweiten Erfassungsprojekts. Über Ziele, Methoden und Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme informiert das LAD in der Wanderausstellung „Das KZ vor der Haustür“. Die Ausstellung ist vom 19. April bis 21. Juni 2026 in der KZ Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen im Rathaus Gäufelden-Tailfingen, Hauptstr.39 zu sehen.Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind sonntags 26. Juni, 3. Mai, 10. Mai, 17. Mai, 7. Juni und 14. Juni jeweils von 15 bis 17Uhr und nach gesonderter Vereinbarung.
Die Vernissage mit Vortrag von Herrn Dr. Christian Bollacher vom Landesamt für Denkmalpflege ist am Sonntag, 19.April um 17 Uhr in der Gedenkstätte.
Im Fokus des Erfassungsprojektes standen die ehemaligen Standorte von Außenlagern und Zwangsarbeitsstätten des KZ-Komplexes Natzweiler, darunter das KZ Außenlager Hailfingen/Tailfingen.
Die Ausstellung wird vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg gefördert.