
Das traditionell erste Wanderziel jeden Jahres heißt Pliensbach. So traf man sich zuerst am Uditorium zur gemeinsamen Fahrt nach Hattenhofen. Dort stieß der Rest der Teilnehmer dazu. Das schöne Metallschild, das den Jacobsweg anzeigt, bietet sich unbedingt an, auf einem Foto verewigt zu werden.
Die angrenzenden Wiesen waren mit Schafen und Ziegen bevölkert. Das Pferd einer entgegenkommenden Reiterin hatte sichtlich Angst vor den Schafen und musste behutsam am Zügel daran vorbeigeführt werden. Wir dagegen hatten Respekt vor dem ängstlichen Pferd und machten freiwillig Platz für eine ungehinderte Begegnung. Unser heutiges Ziel in Sichtweite wurden wir noch akustisch von dem Geläut des kleinen Glockenturms begrüßt.
Laut Wikipedia kam Pliensbach 1452 in württembergischen Besitz. In einer Auseinandersetzung 1519 zwischen Herzog Ulrich und dem Schwäbischen Bund wurden in Pliensbach 14 Gebäude verwüstet. Im Jahre 1628 erreichte die Pest Pliensbach (wie den ganzen Zeller Stab) und forderte insgesamt 200 Tote in den Orten Zell, Pliensbach, Aichelberg und Eckwälden. Pliensbach hat etwa 130 Einwohner und gehört seit der Bildung des „Zeller Stabes“ vor etwa 500 Jahren politisch zu Zell unter Aichelberg. Nach dem Ort ist eine chronostratigraphische Stufe des Jura, das Pliensbachium benannt. Das war ein kurzer Einblick zur Geologie und Geschichte.
Unser Ziel, der Gasthof „Sonne“, ist überregional bekannt und seit 1747 in Familienbesitz. Auf der typisch schwäbischen Speisekarte wurden die Wandernden wie immer fündig. Nach der gemütlichen Einkehr ging es mit Unterstützung durch den Schein einer Taschenlampe zum Ausgangspunkt zurück.
19.00 Uhr Kegelbahn TGV Holzhausen
Treffpunkt: 14.00 Uhr Uditorium
19.00 Uhr Spritzenhäusle Holzhausen
19.00 Uhr Kegelbahn TGV Holzhausen


