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Warum Schulbildung im Niger besonders für Mädchen so wichtig ist

Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Schon oft haben wir darüber informiert. Niger ist auch das Land mit der niedrigsten Einschulungsrate...
Bedeutung von Schulbildung in Niger in Afrika. Eines der ärmsten Länder der Erde. Wenn Kinder eine Schule besuchen können, haben sie eine gute Lebensperspektive. Diese hilft auch ihrem Land. Hier geht es insbesondere um den Schulbesuch von Mädchen, der sehr gering ist in Niger. Das wollen wir verbessern. Allerdings geht das nur mit Spenden aus der Beölkerung.
Mädchen in der Schule von HIS Niger in NiameyFoto: HIS Niger

Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Schon oft haben wir darüber informiert. Niger ist auch das Land mit der niedrigsten Einschulungsrate von Mädchen. Die Verbleibsrate der Mädchen in der Schule ist die niedrigste, und daraus folgernd auch die Schulabschlussrate.

Laut UNICEF besuchen 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Niger keine Schule. Nur 19 % der Mädchen in ländlichen Gebieten schließen die Grundschule ab. Diese Zahl sinkt in den ärmsten Gemeinden auf besorgniserregende 8 %. Was den Mädchen bleibt? Heiraten, Kinder bekommen, von denen viele das vierte Lebensjahr nicht erreichen, und die dann dasselbe Schicksal erleiden, mit noch schlimmeren Daten, Schule und Bildung betreffend. Außerdem drohen ihnen Hunger, Elend und Armut in unwirtlichen Wüstengegenden. Eben die Armut sowie Teenager-Ehen sind zu einem großen Teil mitverantwortlich für die schlechte Bildungssituation von Mädchen.

Wir glauben und hoffen, dass wir durch eine Schulbildung für Mädchen und ihren Verbleib in der Schule bis zum Abschluss nicht nur zu einer besseren Lebensperspektive in Unabhängigkeit beitragen, sondern auch gemeinsam mithelfen können, dass frühzeitige Ehen verhindert werden.

Daher bleiben wir dran, die Kinder in Niger mit Schulbildung zu unterstützen. Besonders auch die Mädchen. Darauf richten wir aktuell unseren Fokus.

Wir erinnern an unseren Einsatz für die Schülerinnen und Schüler im Maradi-Behindertendorf in Niger. Mit 12 Euro im Monat sind alle Schulkosten für ein Kind abgedeckt: Schulkleidung, Schulmaterial, Verpflegung und die Investition für die Lehrkräfte. Fast 300 Kinder besuchen inzwischen diese Schule.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Ihr Hilfswerk Helfende Hände e. V.

Christa und Thomas Heinzelmann, Hauffstr. 16, Dornhan
Tel. 07455/1837 info@helfende-haende-ev.org

Spenden: Helfende Hände e. V.
IBAN: DE59642500400000334549
BIC: SOLADES1RWL

www.helfende-haende-ev.org

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Mitteilungsblatt - Amtsblatt der Stadt Dornhan
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Ausgabe 06/2026
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