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Viel trinken und Schatten suchen

Hitzewelle trifft BW: Minister gibt Tipps für die Gesundheit

Weit mehr als 35 Grad und schwüle Tropennächte: Baden-Württemberg steht eine Hitzewelle bevor. Gesundheitsminister Hildenbrand mahnt zur Vorsicht – besonders für Ältere und Kranke.
Der Gesundheitsminister mahnte unter anderem, Hitzeschutz als gemeinsame Aufgabe zu verstehen. Mit Blick auf die bevorstehende Hitzewelle in Baden-Württemberg rät er dazu, viel zu trinken, Schatten zu suchen und aufeinander zu achten. (Archivbild)Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Trinken, Schatten suchen, aufeinander achten: Vor der bevorstehenden Hitzewelle mit Temperaturen bis 35 Grad ruft Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand (Grüne) die Menschen in Baden-Württemberg zur Vorsicht auf. Der Deutsche Wetterdienst rechne mit den ersten Hitzewarnungen für das Land – zudem belasteten sogenannte Tropennächte den Körper zusätzlich.

«Die bevorstehende Hitzewelle ist kein bloßes Sommerphänomen, sondern ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko», warnte Hildenbrand. «Es ist jetzt besonders wichtig, auf sich und seine Mitmenschen zu achten, rechtzeitig vorzusorgen und auf Warnsignale des Körpers zu achten.»

Genug trinken und viel lüften

Es sei wichtig, wenn möglich der Mittagssonne aus dem Weg zu gehen und ausreichend zu trinken. Hildenbrand verwies auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die bei Hitze alle ein bis zwei Stunden mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter) zu trinken empfiehlt – auch ohne Durstgefühl.

Bei den typischen Warnzeichen für hitzebedingte Erkrankungen - also etwa stark erhöhte Körpertemperatur, Schwindel und Erbrechen oder Verwirrtheit – sei umgehend ärztliche Hilfe nötig, warnt das Ministerium. Zur Abkühlung eigneten sich Arm- und Fußbäder, die allerdings nicht zu kalt sein sollten, um Kreislaufprobleme zu vermeiden. Außerdem sollten Wohnräume tagsüber abgedunkelt und Wohnungen nachts gelüftet werden.

Hildenbrand: «Hitzeschutz ist gemeinsame Aufgabe»

Hildenbrand rief zudem dazu auf, ein besonderes Auge auf ältere, pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und Obdachlose zu haben. «Hitzeschutz ist eine gemeinsame Aufgabe», mahnte er.

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