
Wie in den letzten Wochen bereits erklärt, glauben wir, dass die Schöpfung wörtlich zu nehmen ist. Das gilt auch für den Sündenfall. Ohne ihn hätte Gott eine Welt mit Tod und Leid gewollt. Der Sündenfall ist auch im neuen Testament zentral, um die Erlösung zu verstehen. Paulus schreibt:
„Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben“ (Römer 5,12)
Am sechsten Tage der Schöpfung hat Gott den Menschen erschaffen und setzte ihn in einen wunderschönen Garten. In diesem Garten hatten Gott und der Mensch ungestörte Gemeinschaft.
Eine echte Beziehung beruht auf Freiwilligkeit – und so gab Gott dem Menschen einen freien Willen. Freiheit bringt aber auch Verantwortung mit sich. So lag es auch an dem Menschen, die Gemeinschaft mit Gott zu pflegen. Gott gab Adam jedoch auch eine Möglichkeit zur Entscheidung: Er durfte von allen Bäumen des Gartens essen, aber von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse durfte er nicht essen. Was wie eine kleine Formalität klingt, war Adams Möglichkeit, sich gegen dieses Leben mit dem Herrn zu entscheiden.
Adam traf dann die bewusste Entscheidung, seiner von der Schlange getäuschten Frau zu folgen (s. 1. Timotheus 2,14) und von der Frucht zu essen. Dadurch rebellierten sie gegen Gott und brachen die Gemeinschaft mit ihm. Als sie sich ihrer Sünde bewusst wurden, empfanden sie Scham.
Sie versteckten sich vor ihm (1. Mose 3,8–10), was bis heute anhält. Nur durch Jesus Christus kann die Gemeinschaft wiederhergestellt werden, weil wir durch sein Blut wieder gerecht und sündenfrei in Gottes Augen werden – so wie Adam und Eva es waren, bevor sie sündigten.
„Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste [Anm.: Jesus Christus], für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden.“ (2. Korinther 5,21)
Wollen auch Sie diese Gemeinschaft mit dem einzigen, allmächtigen und lebendigen Gott?
Sandhausen, Robert-Bosch-Str. 3
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So., 09.45–10.45 Uhr, Sonntagsschule (Bibelstunde für Erwachsene)
So., 11.00–12.30 Uhr, Gottesdienst
Mi., 18.30–20.30 Uhr, Bibel- und Gebetsstunde
