Der 17. Juni ist der Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre. Jährlich wachsen die Wüsten um 70.000 Quadratkilometer (das entspricht der Fläche von Irland). Betroffen sind trockene Gebiete und Randzonen von Wüsten wie der nordafrikanischen Sahelzone. Die Folgen: Fruchtbarkeit und Artenvielfalt lassen nach, die verödeten Böden lassen sich nicht mehr nutzen. Der Verlust fruchtbaren Bodens und der Möglichkeit zum Anbau von Grundnahrungsmitteln führt vielerorts zu Hungersnöten, Flucht und politischen Konflikten.
Rund 1,5 Mrd. Menschen in 169 Ländern sind von Wüstenbildung bedroht. Der Welttag gegen Wüstenbildung weist seit 30 Jahren auf die Bedeutung fruchtbarer Böden als Lebensgrundlage hin und soll zu mehr Engagement beitragen.
Was kann die Wüstenbildung verhindern? Zum Beispiel das Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern und die Stärkung der traditionellen Landwirtschaft.
Ein Beispiel dafür ist der Anbau der Deglet-Nour Datteln, die GEPA von seinem Partner Beni Ghreb aus Tunesien bezieht. In der Oase Hazoua sind Dattelpalmen Teil der traditionellen Drei-Etagen-Wirtschaft (zusammen mit Obstbäumen, Gemüse und Getreide). Durch diese ökologische Bewirtschaftung wird die Erosion des Bodens verhindert, fruchtbares Ackerland geschaffen und so die Wüstenbildung verhindert. Darüber hinaus schafft Beni Ghreb durch die Verarbeitung und Vermarktung der Bio-Früchte Einkommensmöglichkeiten überwiegend für Frauen.
Sie erhalten diese hochwertigen und leckeren Datteln bei uns im Weltladen. Genießen Sie sie einfach so, oder gefüllt mit Ziegenkäse oder für einen Kuchen.


