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Krankenstand lag bei 4,6 Prozent

Weniger Krankheitstage im 1. Halbjahr als im Vorjahr in BW

Husten, Schnupfen und die Grippe haben in Baden-Württemberg für viele Fehltage gesorgt. Je nach Berufsgruppe ist das Bild aber ganz unterschiedlich.
Atemwegsinfekte haben im ersten Halbjahr 2025 den Krankenstand in Baden-Württemberg stark beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand aber etwas. (Symbolfoto)Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Erkältungen und die Grippe haben den Krankenstand in den ersten Monaten des Jahres in Baden-Württemberg auf einem hohen Niveau gehalten. Die Fehltage aufgrund von Atemwegsinfekten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent an, wie die Krankenkasse DAK mitteilte. Hauptursache war demnach eine starke Erkältungswelle im Januar und Februar. «Ab dem zweiten Quartal ebbte die Infektwelle ab.»

Insgesamt lag der Krankenstand in der ersten Jahreshälfte bei 4,6 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahreswert (4,9 Prozent). Etwas weniger als jeder zweite Erwerbstätige war zwischen Januar und Juni mindestens einmal krankgeschrieben. Die durchschnittliche Dauer je Krankheitsfall sank laut DAK von 9,5 auf 9,0 Tage.

Grund für den niedrigeren Anteil sei der Rückgang bei psychischen Erkrankungen sowie die geringere Belastung durch Muskel-Skelett-Erkrankungen, teilte die DAK mit Verweis auf eine Analyse des Berliner IGES-Instituts mit. Untersucht wurden Krankschreibungen von knapp 250.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Baden-Württemberg.

Viele Fehltage in der Pflege und in Kitas

Besonders viele Fehltage hatten Beschäftigte in Kindertagesstätten mit durchschnittlich 11 und in der Alten- und Krankenpflege mit 10 Tagen, besonders wenige hingegen Menschen in IT-Berufen mit 5 Fehltagen.

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