Diese Erfahrung machten die Schüler der Michael-Beheim-Schule bei ihrem Besuch im Weltladen. Sie schlüpften in die Rollen der am Bananenhandel beteiligten Akteure wie Bananenpflücker, Plantagenbesitzer, Spediteur und Importeur sowie des Supermarkts. Sie überlegten im Rollenspiel, wie groß das Stück der Banane sein sollte, das ihnen zusteht. Tja, da kam beim Zusammensetzen der Teile eine Riesenbanane heraus. Dass da etwas nicht stimmen konnte, war klar. Die Auflösung hat dann deutlich gemacht: Für die Arbeiter auf den Plantagen bleibt das kleinste Stück, sie können davon oft nicht leben, Kinderarbeit findet statt, die Gesundheit bleibt auf der Strecke. Aber gegen diese Ungerechtigkeit ist der faire Handel eine Alternative. Es gibt die Möglichkeit anders zu handeln und damit mitzuwirken an einer besseren Welt; das zeigt die ehrenamtliche Arbeit im Weltladenteam ebenso wie ein Engagement als FairtradeSchule wie die Michael-Beheim-Schule.
Bei der Schulstunde im Weltladen ging es nicht nur um Bananen. Beim Rundgang im Weltladen gab es viele tolle Sachen zu entdecken, u. a. Dinge für den täglichen Gebrauch wie Geschirrtücher oder Seife, aber auch Schmuck, Tücher, sogar Basic-T-Shirts und an der aufgebauten „Candybar“ konnten die Jugendlichen viele Köstlichkeiten wie getrocknete Ananas, Bananen, Fruchtgummi probieren. Globales Lernen darf auch Spaß machen.


