Oft sehen die Bewegungsabläufe bei Coaches so flüssig aus. Was einem selbst oft zu Beginn schwerfällt, erscheint bei den Trainern so flüssig und elegant. Mancher Bewegungsablauf bringt einen fast zum Verzweifeln. „Der hat gut reden“, mag da manch einer denken. „Der kann das ja schon“, ist dann oft im ersten Augenblick die plausibelste Ausrede. Doch was oft bei der Vorführung von Coaches so elegant und perfekt aussieht, ist meist das Ergebnis von viel harter Arbeit und unzähligen Wiederholungen, die hinter jedem perfekt ausgeführten Bewegungsablauf steht.
„Viele überschätzen, was sie in kurzer Zeit erreichen können. Doch: sie unterschätzen, was sie in langer Zeit erreichen könnten.“ Zugegeben, ein provokanter Spruch. Doch wer einem guten Coach beim eigenen Training zuschaut, sieht: Viele perfekte Abläufe sind immer das Ergebnis langer, harter Arbeit, verbunden mit ganz vielen Wiederholungen.
Am Freitag, den 15. Mai, fand daher eine Fortbildung für die Coaches statt. Sonst ist ein Coach gewohnt, die Bewegungsabläufe anderer zu analysieren und ihren Coachees Schritt für Schritt zu optimalen Bewegungsabläufen zu verhelfen. Headcoach Alex zerlegt daher die heutigen Übungen mit der Kettlebell in kleine portionier- und verstehbare Einzelschritte. Erst wenn jeder einzelne Einzelschritt klappt, geht es zum gesamten Bewegungsablauf am Stück.
Doch bei diesem Termin in der WIldeckhalle sind es die Coaches, die unter Anleitung von Headcoach Alex viele ganz neue Bewegungsabläufe mit der Kettlebell neu lernen. Und nur eines sei an dieser Stelle verraten: auch Coaches kämpfen in der Umsetzung von neuen Bewegungsabläufen mit denselben Herausforderungen wie jedes andere Vereinsmitglied von Abstatt Athletik, der Abteilung für Funktionale Fitness im TGV Abstatt.
In Einzelschritte zerlegt, werden selbst komplexe Bewegungsabläufe klarer, leichter erlernbar und ermöglichen es dem Gehirn, neue „neuronale Autobahnen“ für einen Bewegungsablauf zu entwickeln. Doch aus der Gehirnforschung wissen wir eben auch: ob es nun der oft zitierten 10000 Wiederholungen bedarf, bis eine neue Übung sitzt, bis alles passt und die Muskeln neuronal perfekt angesteuert werden, oder ob weniger oder mehr:
Am Ende entscheidest Du, ob Du das alles von Anfang bis Ende neu erlernst und perfekt umsetzen wirst. Wenn Du also wie ganz viele Athletinnen und Athleten bei Abstatt Athletik daran interessiert bist, heute ein Stückchen besser zu werden wie gestern, dann bist Du hier genau richtig.
So jedenfalls soll es Thomas Alfa Edison gesagt haben auf seinem langen beschwerlichen Weg bei der Erfindung der Glühbirne.
Ob er das jemals gesagt hat, ist nicht gesichert. Allerdings repräsentiert der Ausspruch einen der wichtigsten Aspekte im Innovationsprozess. Es braucht stetiges Experimentieren, Lernen und Anpassen nebst unzähligen gescheiterten Versuchen. Erst dann stellt sich Fortschritt ein.
Wie weit Ehrenamt für viele der Coaches von Abstatt Athletik reichen kann, haben beispielsweise Lara und ihr Partner Fabian demonstriert. Lara hat am frühen Nachmittag noch einen halben Liter Blut für einen guten Zweck gespendet. Das hält sie jedoch keinesfalls davon ab, mit hoher Intensität all die eben demonstrierten Bewegungsabläufe nicht nur zu erlernen, sondern sich auch auf deren Weitergabe der Coachees fortzubilden.
Coaches sind ihren Coachees in vielem ähnlich. Was sie erlernt haben, können mit dem entsprechenden Vorlauf auch du und ich.
Also: worauf wartest Du noch: melde Dich einfach zum Probetraining an. Denn demnächst werden wieder Probe- und Schnupppertrainings gepostet – abstatt-athletik.de.
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ÖA Abstatt Athletik, eine Abteilung der TGV Abstatt


