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Soziales

Wenn die Schule für eine Woche zur Zauberakademie wird – Projektwoche mit Zauberkünstler begeistert Schülerinnen und Schüler an der Kurfürstin-Amalia Grundschule Lohrbach

Staunen, lachen und selbst zaubern: Für die Schülerinnen und Schüler der Kurfürstin-Amalia Grundschule stand zwischen den Oster- und Pfingstferien...
Die Kurfürstin-Amalia Grundschule Lohrbach verwandelte sich gemeinsam mit dem Kölner Zauberkünstler Oliver Jelias für eine Woche in eine ZauberakademieFoto: Foto: Oliver Jelias

Staunen, lachen und selbst zaubern: Für die Schülerinnen und Schüler der Kurfürstin-Amalia Grundschule stand zwischen den Oster- und Pfingstferien eine ganz besondere Woche auf dem Stundenplan. Gemeinsam mit dem Kölner Zauberkünstler Oliver Jelias verwandelte sich die Schule für einige Tage in eine echte Zauberakademie.

Bereits zum Auftakt der besonderen Projektwoche sorgte Oliver Jelias mit einer Zaubershow für große Augen und Staunen bei den Kindern. Doch schnell wurde klar, Zuschauen allein reicht nicht. Denn in den folgenden Tagen hieß es für die rund 110 Grundschülerinnen und Grundschüler, selbst zaubern zu lernen. Täglich schlüpften die Mädchen und Jungen selbst in die Rolle kleiner Zauberkünstler und übten in ihren Klassen zahlreiche Zaubertricks – vom geheimnisvollen Gedankenlesen über verblüffende Kartentricks bis hin zu magischen Experimenten mit Büchern, Seilen und Papier. Dafür stellte der Zauberer allen sechs Klassen umfangreiche Zauberutensilien zur Verfügung.

Zaubern ist weit mehr als nur Unterhaltung. Die Projektwoche vermittelte wichtige Kompetenzen, förderte Feinmotorik, logisches Denken, mathematisches Verständnis und schauspielerische Fähigkeiten gleichermaßen. Mit großem Eifer, viel Geduld und jeder Menge Freude trainierten die Schülerinnen und Schüler ihre Tricks. Dabei waren Konzentration, Geschicklichkeit und jede Menge Ausdauer gefragt.

Neben dem Zaubern standen auch kreative Aktivitäten auf dem Programm: Die Kinder bastelten Einladungskarten und zauberhafte Dekorationen und lernten sogar passende Zaubersprüche auswendig.

Zum Abschluss der Projektwoche öffnete die Schule ihre „Zauberbühnen“ für die Familien. Dazu wurden die Klassenräume liebevoll dekoriert und die Kinder präsentierten in jahrgangsgemischten Gruppen stolz ihre erlernten Kunststücke. Eltern und Geschwister reagierten begeistert – und manch einer rätselt vermutlich noch immer darüber, wie das Gedankenlesen überhaupt möglich war oder sich plötzlich ein Knoten in ein Seil zaubern ließ.

Für Zauberer Oliver Jelias war die Projektwoche an der Kurfürstin-Amalia Grundschule eine besondere Premiere. Der Künstler bietet seine Workshops bundesweit an Grundschulen und sozialen Einrichtungen an und schaffte es auch hier, die Kinder nicht nur zu faszinieren, sondern sie zwischendurch immer wieder herzhaft zum Lachen zu bringen. Besonders beliebt waren die Zaubertricks, bei denen Jelias die Lehrerinnen mit einbezog und beispielsweise durch optische Illusionen „groß“ und „klein“ zauberte.

Möglich gemacht wurde die besondere Projektwoche durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Kurfürstin-Amalia Grundschule. Sie zeigte eindrucksvoll, wie Lernen mit Kreativität und Begeisterung verbunden werden kann – und dass manchmal ein wenig Zauberkunst genügt, um Kinder über sich hinauswachsen zu lassen. Abgerundet wurden die Vorführungen mit einer Bewirtung im Schulhaus. Zahlreiche Kuchenspenden sorgten für ein „zauberhaftes“ Buffet.

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