
Wenn kleine Piraten, Prinzessinnen und Tiere gemeinsam musizieren, dann ist bei den „Klanghüpfern“ der Musikschule Besigheim Fasching angesagt. In der Eltern-Kind-Gruppe von Sabina Keiner verwandelte sich der Unterrichtsraum dieser Tage in eine fröhlich-bunte Klangwelt. Die Klanghüpfer richten sich an Kinder zwischen 18 Monaten und vier Jahren, die gemeinsam mit einer vertrauten Begleitperson erste musikalische Erfahrungen sammeln. Beim Faschingstreffen stand vor allem eines im Mittelpunkt: Bewegung, Rhythmus und gemeinsames Erleben.
Natürlich durfte eine Polonaise nicht fehlen. Beim Fingerspiel „5 lustige Freunde“ wurden mit leuchtenden Augen Hände und Finger bewegt, während zwei Kuscheltier-Schlangen neugierig durch den Raum „schlängelten“. Besonders schwungvoll ging es beim Lied „Fasching ist zum Tanzen da“ zu: es wurde gehüpft, gedreht, gerannt, gestampft und sogar geschlichen – ganz im Sinne einer frühkindlichen Musikerfahrung, die Körper und Klang miteinander verbindet.
Ein Höhepunkt für viele Kinder war das Ausprobieren des Klaviers. Mit großer Konzentration und sichtbarer Neugier durften die Jüngsten selbst Tasten anschlagen und erleben, wie aus einer kleinen Bewegung ein großer Klang entsteht.
Mitten im Geschehen: Finja, die fröhliche Puppe, die Sabina Keiner regelmäßig durch ihre Stunden begleitet – selbstverständlich ebenfalls kostümiert. So wurde die Faschingsstunde nicht nur zu einem bunten Nachmittag, sondern zu einem lebendigen Beispiel dafür, wie früh musikalische Bildung Freude, Gemeinschaft und Ausdruck fördern kann – ganz unabhängig vom Alter.


