Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. weist aus aktuellem Anlass auf eine zunehmende Betrugsmasche mit gefälschten E-Mails hin. Derzeit werden vermehrt E-Mails versendet, die auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, von öffentlichen Einrichtungen, Versorgungsunternehmen oder auch bekannten Institutionen oder von anderen Vorstandsmitgliedern zu stammen. Häufig verwenden die Absender dabei scheinbar offizielle Adressköpfe, Logos, Signaturen, Namen oder Formulierungen, um Seriosität vorzutäuschen.
In diesen Nachrichten werden die Empfängerinnen und Empfänger häufig dazu aufgefordert,
• offene Beträge kurzfristig zu überweisen,
• angeblich ausstehende Forderungen zu begleichen,
• Mahngebühren oder Säumniszuschläge zu zahlen,
• Kontodaten zu aktualisieren,
• oder Links und Anhänge zu öffnen.
Dabei handelt es sich in vielen Fällen um Betrugsversuche.
Bitte beachten Sie daher unbedingt:
• Leisten Sie keine Zahlungen aufgrund verdächtiger E-Mails.
• Öffnen Sie keine Links oder Anhänge, wenn Zweifel an der Echtheit bestehen.
• Prüfen Sie die Absenderadresse sorgfältig – oft weicht diese trotz offizieller Aufmachung vom tatsächlichen Absender ab.
• Lassen Sie sich nicht durch Fristen, Mahnungen oder Drohungen unter Druck setzen.
• Kontaktieren Sie im Zweifel die angeblich absendende Behörde oder Institution direkt – jedoch ausschließlich über die Ihnen bekannten offiziellen Kontaktdaten, nicht über Angaben aus der verdächtigen E-Mail.
• Informieren Sie gegebenenfalls Angehörige, Kolleginnen und Kollegen oder andere ehrenamtlich Engagierte, damit auch diese sensibilisiert sind.
Wichtig:
Behörden wie das Finanzamt oder andere öffentliche Stellen versenden Zahlungsaufforderungen in der Regel nicht in dieser Form per unspezifischer E-Mail und verlangen insbesondere keine kurzfristigen Zahlungen über eingebettete Links oder ungewöhnliche Zahlungswege.
Wer bereits auf eine solche Nachricht reagiert, Daten preisgegeben oder Zahlungen veranlasst hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren, mögliche Zahlungen prüfen bzw. stoppen lassen und – sofern erforderlich – Strafanzeige bei der Polizei erstatten.
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bittet alle Mitglieder sowie ehrenamtliche Funktionsträgerinnen und Funktionsträger um besondere Aufmerksamkeit und einen sensiblen Umgang mit verdächtigen Nachrichten.
gez.: Ilona Schulze, VdK-Ortsverband-Schriftführerin


