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Wie geht's den Kepler-Kaffee-Produzenten?

Die Kaffeebauernfamilien in Peru sind zunehmend vom Klimawandel betroffen. Die Regen- und Trockenzeiten sind unzuverlässig geworden. Den Kaffeepflanzen...
Salat und andere Ackerfrüchte wachsen auf einem Feld im peruanischen Urwald.
Gemüsegärten ermöglichen eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, im Hintergrund wachsen Bananenstauden.Foto: Progreso

Die Kaffeebauernfamilien in Peru sind zunehmend vom Klimawandel betroffen. Die Regen- und Trockenzeiten sind unzuverlässig geworden. Den Kaffeepflanzen wird es zu warm, sie bekommen mehr Krankheiten und Schädlinge. Die Parzellen müssen unter großem Aufwand in höhere Regionen mit niedrigeren Temperaturen verlegt werden. Die gestiegenen Kosten können teilweise durch die höheren Weltmarktpreise aufgefangen werden, aber die Produzenten brauchen vermehrt landwirtschaftliche Beratung.

Glücklicherweise gibt es den fairen Handel! Die Organisation PROGRESO berät die Familien beim Anbau von Subsistenzkulturen für den Eigenbedarf und für eine gesunde Ernährung. Es werden Kochbananen, Avocado, Ananas und Zitrusfrüchte angebaut. Zitronen- und Orangenbäume, aber auch Waldbäume dienen zur Beschattung der empfindlichen Kaffeepflanzungen. Der Anbau von Zuckerrohr und Kakao für die Vermarktung verringert die Abhängigkeit von den schwankenden Kaffee-Erträgen.

Erscheinung
Wochenblatt der Stadt Weil der Stadt
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Ausgabe 03/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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