
Neben der Honigbiene sind Wildbienen und Hummeln wichtige Partner zur Sicherstellung einer ausreichenden Befruchtung von Obstbäumen und Beerensträuchern.
Am 8. März war am Wasserhäusle, unserem Vereinsheim, großer Flugtag unterschiedlicher Wildbienen. Viele waren am Schlüpfen, etliche flogen schon mit Nahrung für den Nachwuchs. Obwohl wir direkt vor unserem Wildbienenhotel standen, wurden wir nur friedlich umflogen.
Wildbienen gehen ähnlich wie die Hummel schon bei niedrigeren Temperaturen auf die Honig- und Pollensuche und sind daher auch ein wichtiger Bestäuber unserer Obstbäume, insbesondere dann, wenn auch schlechteres Flugwetter wie leichter Regen oder niedrige Temperaturen bis ca. +4°C vorherrschen. Viele unserer heimischen Wildbienenarten bilden im Gegensatz zur Honigbiene keinen Staat aus und brauchen viele Niströhren, in denen sie bis zu 6 Zellen für den Nachwuchs herstellen.
Bohrungen sollten immer rechtwinklig zur Faserrichtung und nicht ins Stirnholz gemacht werden. In jedem Fall sollte Ihr Wildbienenhotel mit einem Drahtgitter und einer Lochweite von ca. 25 mm gegen Vögel geschützt werden, da sonst die Wildbienenbrut zum Vogelfutter wird. Der Gitterabstand zu den Brutröhren sollte mind. 5 cm betragen.
Hier nun ein paar Bilder.
Georg Junghanns