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Wintermannschaftskämpfe der Badischen Turnerjugend im Gerätturnen

Die Turnerjugend-Bestenkämpfe finden traditionell im Frühjahr statt und richten sich an alle badischen Vereine, die Gerätturnen für Kinder und Jugendliche...
Philippa Neuberger, Amelie Koch, Mila Bastian, Lina Scherer und Fiona Thauberger (v.l.) nach dem Bezirksentscheid in TauberbischofsheimFoto: DJK

Die Turnerjugend-Bestenkämpfe finden traditionell im Frühjahr statt und richten sich an alle badischen Vereine, die Gerätturnen für Kinder und Jugendliche in ihrem Programm haben. Insgesamt nahmen rund 6.000 Kinder und Jugendliche an den Wettkämpfen teil –von den dreizehn Gauentscheiden über die vier Bezirksentscheide bis hin zum badischen Landesfinale. Nur die jeweils Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die nächste Runde.

Die Gauklasse

Die Wettkämpfe der Gauklasse und der Bezirksklasse des Turngaus Mannheim wurden in Weinheim ausgetragen. In der Gauklasse wurden die Wettkämpfe W1 bis W5 geturnt. Im Wettkampf W1 2020 und jünger wurden die Übungen der P1 gezeigt. Es starteten Elisabeth Eichhorn, Emilia Naumann, Maria Sommer und Ella Yalmann für die DJK Hockenheim. Die Mädchen waren sehr aufgeregt zeigten aber unbeeindruckt davon schöne Übungen. Auch im Wettkampf W2 P1-P3 Jahrgang 2018 und jünger konnte die DJK Hockenheim eine Mannschaft stellen. Mit Hanna Naber, Luana Naumann, Mina Neise, Antonia Neuberger und Isabella Thauberger war eine starke Mannschaft am Start. Mit tollen Übungen und einem starken Teamergebnis (143,6 Punkte) schafften sie den Sprung aufs Treppchen und konnten sich über Platz 3 freuen.

Die Bezirksklasse

In der Bezirksklasse gingen insgesamt 3 Mannschaften in zwei verschiedenen Wettkämpfen an den Start. Die jüngeren Turnerinnen traten im Wettkampf WK1 2017 und jünger an. Hier wurden Übungen der P2 bis P4 geturnt. Marie Bührer, Hanna Goytoom , Sophie Herold, Jette Krämer und Jule Krämer vertraten die DJK Hockenheim und überzeugten mit einem sehr guten Wettkampf. Sie durften sich über den 3. Platz freuen. Im Wettkampf WK2 Jahrgang 2015 und jünger traten gleich 2 Teams an. Jula Bergmann, Laura Böhme, Marie Götze, Alisa Herold und Paula Naber verpassten das Treppchen nur knapp und landeten auf Platz 4. Im selben Wettkampf starteten Mila Bastian, Amelie Koch, Philippa Neuberger, Lina Scherer und Fiona Thauberger. Die Mannschaft lieferte einen überzeugenden Wettkampf ab und konnte sich gegen alle anderen Teams dieses Wettkampfes durchsetzen. Beste Turnerin in diesem Wettkampf war Amelie Koch mit 57,8 Punkten. Die Mannschaft durfte sich über den ersten Platz freuen und ebenso über ihre Qualifikation zum Bezirksentscheid in Tauberbischofsheim.

Bezirksentscheid in Tauberbischofsheim

Die Mannschaft machte sich gemeinsam mit den Eltern gut gelaunt auf den Weg nach Tauberbischofsheim in die Turnhalle am Wörth. Die Motivation war groß, denn das Landesfinale in Überlingen am Bodensee war greifbar nah. Gemeinsam mit ihren Trainerinnen Sabine Merker und Nadja Vendur sowie Kampfrichterin Karin Leiß gingen Lina Scherer, Amelie Koch, Fiona Thauberger, Philippa Neuberger und Mila Bastian in der Altersklasse 10–11 Jahre gegen sechs weitere Mannschaften aus den Turngauen Heidelberg, Mannheim, Elsenz-Sinsheim und Main-Neckar an den Start. Der Wettkampf begann am Boden, bevor es in olympischer Reihenfolge an Sprung, Reck und Schwebebalken weiterging. Am Boden mussten die Hockenheimerinnen aufgrund strenger Bewertungen einige Abzüge hinnehmen. Dafür überzeugten sie am Sprung umso mehr: Alle Turnerinnen erzielten starke Wertungen von über 14,5 Punkten. Auch am Reck präsentierten sie saubere Übungen und wurden mit Höchstwertungen belohnt. Die Entscheidung fiel schließlich am letzten Gerät, dem Schwebebalken. Hier war nochmals höchste Konzentration gefragt. Doch auch an diesem Gerät bewerteten die Kampfrichter sehr streng, sodass die Turnerinnen die 15-Punkte-Marke nicht erreichen konnten.
Am Ende belegte die Mannschaft einen starken 5. Platz in einem leistungsstarken Teilnehmerfeld. Auch wenn die Enttäuschung über das knapp verpasste Treppchen bei den Mädchen zunächst groß war, so waren die Trainerinnen enorm stolz auf ihre Turnerinnen: „Die Motivation hat während des gesamten Wettkampfs nicht nachgelassen, starke Nerven habt ihr am letzten Gerät gezeigt. Ihr könnt stolz sein auf das erreichte Ergebnis. So ein erlebnisreicher Wettkampftag ist immer auch Ansporn für zukünftige Trainingsstunden." (ska)

Erscheinung
Hockenheimer Woche
Ausgabe 14/2026
von DJK HockenheimRedaktion NUSSBAUM
30.03.2026
Orte
Hockenheim
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