Die Kinder der Strombergstraße waren Anfang Februar in Markgröningen bei Herrn Schulz, einem Hobbyimker. Wir sind von Möglingen aus mit dem Bus nach Markgröningen gefahren und dann über die Felder zum Grundstück von Herrn und Frau Schulz gelaufen. Den Zeitpunkt für diesen Besuch hatten wir extra in der kalten Jahreszeit geplant, weil die Bienen dann eine Winterruhe einhalten. So konnten wir einen Bienenstock ganz genau betrachten, ohne der Sorge gestochen zu werden. Wir haben so vieles gelernt! Zum Beispiel, dass es in einem Bienenstock 30 Grad warm ist, was wir mit unseren eigenen Händen fühlen konnten. Oder, dass die Bienen das Wachs, das sie zum Wabenbau benötigen, selbst produzieren, sie schwitzen es heraus. Und außerdem, dass die Bienen den gesammelten Nektar 30-mal von einer Wabe zur anderen transportieren. Nur so entsteht der leckere dickflüssige Honig. Nachdem wir die Bienenstöcke genau betrachtet haben, durften wir in der Hütte zusammen vespern. Frau Schulz hat uns außerdem viele Brote mit Butter und Honig gerichtet und wir haben sogar noch ein kleines Gläschen Honig für zu Hause geschenkt bekommen.