Warum?
Natürliche Verluste wildlebender Tiere entstehen meist durch Wettereinflüsse, Fressfeinde, Nahrungsmangel und Krankheiten. Heutzutage jedoch sind heimische Wildtiere zusätzlich zahlreichen vom Menschen verursachten Gefahren ausgesetzt, wie z. B. Verlust oder Entwertung von Lebensräumen (Gewerbegebiete und Verkehrsinfrastruktur), Störung von Wildtieren durch zunehmende Freizeitaktivitäten, Gefahren im häuslichen Bereich (Glasscheiben, Giftköder, freilaufende Katzen), Umweltverschmutzung, Klimawandel.
Was macht eine Auffangstation?
Eine Auffangstation ist dafür da, verletzte oder geschwächte Wildtiere aufzunehmen und Hilfe zu leisten. Zunächst werden die Tiere untersucht, um eine medizinische Diagnose zu stellen und ihren Zustand genau einzuschätzen. Anschließend erhalten sie eine fachgerechte Behandlung und Pflege. Ziel der Auffangstation ist es, die Tiere so weit zu stabilisieren und zu stärken, dass sie wieder in ihre natürliche Umgebung ausgewildert werden können.
Auftaktveranstaltung zum Thema im Astorhaus: Errichtung einer Auffangstation im Rhein-Neckar-Kreis
am Donnerstag, 16. April um 20:00 Uhr im Astorhaus in Walldorf mit
• Dr. Heike Hildebrand, praktizierende Tierärztin in Walldorf
• Ralph Steffen, Kreisjägermeister der Heidelberger Jägervereinigung
• Ulrich Schmitt, ehemaliger Betreiber einer privaten Auffangstation
Die Referent*innen geben Einblicke in ihre Rettungsarbeit und zeigen mit Bildern, Zahlen und Geschichten, was Wildtieren passiert und wie Hilfe aussehen kann.
Weitere Termine:
Die Jahreshauptversammlung findet statt am 25. März um 18:30 Uhr im Anglerheim Walldorf (Angelsportverein 1966 e. V. Walldorf, Zu den Schrebergärten).