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Wir informieren: Gesundheitliche Risiken von 5G und WLAN erreichen in Schweden den Mainstream (Teil 2)

Mona Nilsson, Direktorin der schwedischen Stiftung für Strahlenschutz, wird gefragt, wie gut die schwedische Öffentlichkeit über die schädlichen Auswirkungen...

Mona Nilsson, Direktorin der schwedischen Stiftung für Strahlenschutz, wird gefragt, wie gut die schwedische Öffentlichkeit über die schädlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung und WLAN informiert sei. Ihre Antwort unterstreicht, wie wichtig unabhängige und freie Informationen für die Meinungsbildung wären. Da die Medien kaum über die Risiken berichten, sei sich die Öffentlichkeit dieser in der Regel nicht bewusst. Zwar nähmen die Belege für gesundheitliche Schäden zu, doch würden sie von den Medien zensiert oder unterdrückt. Stattdessen werde über die positiven Aspekte der Technologie berichtet sowie über Studien, „die belegen sollen, dass die Strahlung kein Gesundheitsrisiko darstelle.“ Damit würden die Medien offensichtlich die Position der Industrie vertreten, die jegliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken leugnet.

Nilsson erklärt, die Medien seien zu einem Propagandaorgan der Telekommunikationsindustrie und der Regierungsbehörden geworden. „Es gibt auch keine investigativen Berichte über die schwedische Strahlenschutzbehörde, die völlig versagt hat und über wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Gesundheitsrisiken ganz offensichtlich Lügen verbreitet“.

Damit sich dies ändere und in Schweden etwas gegen die von ihr und Hardell nachgewiesenen Gesundheitsgefahren unternommen werde, seien drei Dinge entscheidend:

- Die schwedische Strahlenschutzbehörde müsste die Expertise kritischer nationaler und internationaler Fachleute einbeziehen und sich nicht auf diejenigen beschränken, „die der Telekommunikationsbranche treu ergeben sind.“ Nilsson verweist in diesem Zusammenhang auch auf die wichtigen Forschungsarbeiten unter der Leitung von Leif Salford in Lund (vgl.diagnose:funkBrennpunkt: Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobilfunkstrahlung – Salford: shop.diagnose-funk.org/Blut-Hirn-Schranke-Mobilfunkstrahlung-Salford) - Die Grenzwerte, die von der deutschen Organisation ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) festgelegt worden seien, müssten deutlich nach unten korrigiert werden.

- Die Öffentlichkeit müsse über die bekannten Gesundheitsrisiken und Ergebnisse objektiver Studien informiert werden. Beeinträchtigung der Gehirnfunktionen, mögliche Verursachungen von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen. Möglichkeit der Begünstigung des frühen Ausbruchs von Alzheimer. Möglichkeit Depressionen, Stress, ungewöhnliche Müdigkeit hervorzurufen. Langfristig könne diese Art der Mikrowellen-Hochfrequenzstrahlung Krebs begünstigen. Nilsson: „Es liegen mehrere hundert Studien vor, die belegen, dass die Strahlung oxidativen Stress verursacht, die die Hirnfunktion schädigt – bei Mensch und Tier. Etwa hundert Studien zeigen zudem, dass die DNA geschädigt werden kann“.

Das alles geschehe unterhalb der bestehenden Grenzwerte, diese böten also keinen Schutz. (Quelle: transition-news.org/schadliche-auswirkungen-von-5g-und-wlan-erreichen-mainstream) (Ende Teil 2)

Mehr zum Thema Grenzwerte siehe auch bei diagnose:funk: „Überblick für den Durchblick. Zeigt Mobilfunk auch nichtthermische Wirkungen“. Nr. 3. (https://shop.diagnose-funk.org/Ueberblick-nicht-thermische-Wirkungen)

Herzliche Einladung zum Informationsabend mit Ingo Leipner am Donnerstag, 5. März 2026. Er spricht zum Thema: KI und Bildung - Auswirkungen auf das Denken. Beginn 19.30 Uhr, Neckartenzlingen, Aula der Auwiesenschule. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns.

Ingo Leipner ist Dipl. Volkswirt, freier Wirtschaftsjournalist und Buchautor. 2024 ist von ihm erschienen: KI-Angriff auf das Bewusstsein. Kritik der künstlichen Vernunft. 97 S. Info3 Verlag, Frankfurt. € 12,90.

Wir freuen uns über neue Mitglieder im InfoMobilFunk Neckartenzlingen und Umgebung, Ortsgruppe im Mobilfunk Bürgerforum e. V.

Die Vorsitzenden: Prof. a. D. Helmuth Kern, Bert Hauser (Telefon: 07127/35655 bzw. 07127/35949

Erscheinung
Amtsblatt des Gemeindeverwaltungsverbandes Neckartenzlingen
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Ausgabe 09/2026
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