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Wirtschaftsplan und mittelfristige Finanzplanung des Abfallwirtschaftsbetriebs beschlossen

Kreistag stellt die finanziellen Weichen für Abfallentsorgung in den kommenden Jahren Kreis Karlsruhe. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag,...

Kreistag stellt die finanziellen Weichen für Abfallentsorgung in den kommenden Jahren

Kreis Karlsruhe. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 29. Januar, in der Mehrzweckhalle in Kronau den Wirtschaftsplan des Abfallwirtschaftsbetriebs für das Jahr 2026 zusammen mit der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2025 bis 2029 beschlossen. Aufgrund deutlich gestiegener Kosten sind Gebührenanpassungen ab dem Jahr 2026 unvermeidlich, die der Kreistag bereits in seiner Sitzung am 20. November festgesetzt hatte.

Für das Jahr 2026 sind Gesamterträge in Höhe von rund 62,8 Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von rund 62,7 Millionen Euro vorgesehen. Daraus ergibt sich ein geplanter Jahresüberschuss von 124.230 Euro. Die Aufwendungen steigen gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch vertraglich vereinbarte, indexabhängige Preissteigerungen bei Einsammel- und Entsorgungsleistungen sowie durch höhere Personal- und Betriebskosten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Wirtschaftsplans liegt auf der langfristigen Sicherung der Entsorgungsinfrastruktur. Für 2026 sind Investitionen von rund 1,6 Millionen Euro geplant, unter anderem für den Umbau der Deponie Bruchsal, die Beschaffung von Müllbehältern sowie Planungen für neue Entsorgungseinrichtungen, darunter eine Deponie für mineralische Abfälle.

Die Liquidität des Abfallwirtschaftsbetriebs bleibt trotz steigender Ausgaben stabil. Kreditaufnahmen sind nicht erforderlich. Auch beim Personal ergeben sich keine Änderungen; die Gesamtzahl der Stellen bleibt konstant.

Der Finanzplan bis 2029 zeigt, dass auch zukünftig von einem weiteren Anstieg der

Gesamtkosten auszugehen ist. Ab dem Jahr 2028 werden höhere Mittel aus Rückstellungen benötigt, wenn im Rahmen der Nachsorge die Oberflächenabdichtung der Deponie Grötzingen aufgebracht wird. Ab 2028 werden der Prognose nach somit kaum noch Überschüsse zur Gebührendämpfung zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz bleibt der Abfallwirtschaftsbetrieb langfristig handlungsfähig und stellt mit seinen Planungen sicher, dass die Abfallentsorgung im Landkreis Karlsruhe auch künftig wirtschaftlich, ökologisch und serviceorientiert erfolgt.

Die vollständigen Gebührensätze sind auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebs unter www.awb-landkreis-karlsruhe.de/start/entsorgen/gebuehrenmodell zu finden.

Erscheinung
exklusiv online
von Landratsamt Karlsruhe
30.01.2026
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