Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.
Lukas 10,16a
ERSCHRECKEN
Doch, sie haben es mit eigenen Augen gesehen, die Leute von Chorazin: Jesus hat Blinde sehend gemacht. Ohne Zweifel, sie haben es selbst miterlebt, die Bewohner von Betsaida: Jesus hat Tauben die Ohren geöffnet. Keine Frage, sie haben es nicht um ein paar Ecken mitbekommen, die Einwohner von Kapernaum: Jesus hat Aussätzige rein gemacht. Aber das alles hat bei ihnen wenig Eindruck gemacht. Geschehene, gesehene, erlebte Wunder führen nicht automatisch dazu, dass Menschen umkehren, Jesus glauben, ihm ihr Leben anvertrauen. Weil Jesus in diesen Städten in Galiläa im Norden des Israellandes wunderbar gehandelt hat, sie ihm aber trotzdem die kalte Schulter gezeigt haben, ruft er mit Schmerz und Trauer: „Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Und du, Kapernaum, du wirst nicht bis in den Himmel erhöht, sondern bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.“ Ob das, was Jesus sagt, was in unseren Ohren befremdlich klingen mag (weil wir uns einen „lieben“ Gott und Jesus zusammengebastelt haben, der nur noch das sagen darf, was wir gerne hören wollen) doch noch zu einem heilsamen Erschrecken der Leute geführt hat? Aber ist die viel wichtigere Frage nicht die, ob das bei mir heute und jetzt – wenn ich dieses Wort höre – zu einem heilsamen Erschrecken führt? In diesem Zusammenhang jedenfalls steht der Wochenspruch. Wer die Boten hört, der hört Jesus selbst. Doch der hat offensichtlich damit gerechnet, dass sein Wort, das seine Leute weitergeben, von vielen, wenn nicht von den meisten abgelehnt wird. „Kalte Schulter“, bis heute. Aber: Wer die Boten verachtet, der verachtet zutiefst ihn selbst. Mehr noch, der verachtet den, der ihn gesandt hat: den Vater, den heiligen und lebendigen Gott. Wohl mir, wenn ich darüber heilsam erschrecke.
Jörg Schietinger
Gottesdienst am 1. Sonntag nachTrinitatis (Dreieinigkeit)
am 07. Juni um 9.30 Uhr mit Martin Höfer, DIPM
Kollekte: Deutsche Indianer Pionier Mission
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir Sie herzlich zum Kirchenkaffee ein.
Treffen zum gemeinsamen Gebet
Uns ist bewusst, dass GEBET die Grundlage für Gottes Handeln ist. SEIN Handeln und Eingreifen wird immer wichtiger - für uns persönlich, für unsere Gemeinde und unseren Ort, für Deutschland und unsere Welt.
Da das gemeinsame Gebet eine große Verheißung hat, laden wir herzlich am Montagabend, 08. Juni, um 18.30 Uhr zu unserem Treffen ins Evang. Gemeindehaus ein.
Ökumenischer Kirchenchor
Der Zeller ökumenische Kirchenchor probt am Dienstag, 09. Juni um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindesaal.
Wer gerne singt und eine gute Chorgemeinschaft möchte, ist herzlich eingeladen.
Ökumenischer Kaffee-Nachmittag KaNa am 11. Juni
Frau Nicola Hauke, Leiterin, berichtet über die Diakonie- und Tafelläden in Esslingen und Nellingen.
Siehe Rubrik Ökumene.
Gebet:
Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei. Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken. (Johann Franck)
Hinweis:
Verantwortlich für diese Ankündigungen:
Evangelisches Pfarramt Zell a.N.
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