im Stadthaus, Scharnhauser Park, Gerhard-Koch-Str. 1
Wie und wo wir wohnen, beziehungsweise leben, hat Einfluss auf unser Wohlbefinden. Doch in Krisenzeiten ist das nicht einfach: Wohnraum wird zur Kostenstelle und nicht zum Entfaltungsraum.
Die Errichtung der eigenen vier Wände samt Dach über dem Kopf ist ein menschliches Grundbedürfnis und universelle Konstante über die Zeitalter hinweg. Mit dem Bau eines Hauses wird dem Wohnen eine Ordnung gegeben. Es steht für Sicherheit, Schutz bzw. Abgrenzung nach außen, aber auch für einen individualisierten Innenraum.
Fünf künstlerische Positionen führen uns historische Entwicklungen wie die Ansiedlung in den Stadtteilen vor Augen, entlarven augenzwinkernd Illusionen eines inszenierten Lebensstils und entwerfen diese neu. Die Ausstellung zeigt, dass alles in Bewegung ist und nichts statisch ist. Das Allgemeine und Abstrahierte wird mit dem konkret Vor-Ort-Erlebbaren verbunden.


