
26.03.2026, 19:30
Einlass 18:30
Haus der Musik Dossenheim
Dürreäcker 1
Eintritt € 15.-
Der WDR bezeichnet ihn einst als „einen Griffbrett-Magier und Urgestein deutscher Rockmusikgeschichte“, und man nannte ihn den „ungekrönten König der horizontalen Gitarre“. Dieter Bornschlegel kommt ins Haus der Musik!
Wer ist das? Wikipedia liefert prompt: „Dieter Bornschlegel (* 26. Januar 1954 in Dortmund) ist ein deutscher Rockgitarrist, Sänger, Komponist und Texter, der insbesondere im Zusammenhang mit der Ära deutscher Krautrockmusik Bekanntheit erlangte. Heute steht er vorwiegend mit Soloprojekten auf der Bühne. Bereits 1966, im Alter von zwölf Jahren, gab Dieter Bornschlegel, der seit seinem siebten Lebensjahr Gitarre spielt, sein erstes öffentliches Konzert. Nach einer unvollendeten Lehre als technischer Zeichner arbeitete er unter anderem als Tierpfleger im Dortmunder Tierpark. 1970/71 studierte er am Konservatorium Dortmund. Mitte 1971 bis 1974 war er Mitglied der insbesondere in den USA und England erfolgreichen Hamburger Band Atlantis, zusammen mit Jean-Jacques Kravetz und Inga Rumpf. Von 1976 bis 1979 und später noch einmal zwischen 1994 und 1997 stand Dieter Bornschlegel mit der einflussreichen Krautrockband Guru Guru auf internationalen Bühnen. ‚Psychedelic Freestyle Guitar‘ nennt er heute seine elektroakustische Soloperformance. 2005 wurde sein Industrialsoloprojekt „Das Ewige Eis – Dein Schatten“ in zwei Kategorien für den Internationalen Music Award nominiert.“
Aha. Donnerwetter. Mit Inga Rumpf …!! Für mich eine der absolut wichtigsten Figuren der deutschen Rockmusik. Sofort denke ich da an „How the Gipsy was born“. Wenn nach dem für die damalige Zeit typisch quälend langsamen ersten Teil des siebeneinhalb Minuten langen Stückes die Hammond Orgel bei 4:50 ihren Stakkato-Einsatz hat, stellen sich bei mir die alleinig übrig gebliebenen Nackenhaare hoch.
YouTube liefert reichlich, z. B. ein Video „In jedem von uns (Mal’s Scheune)". Da sitzt Bornschlegel auf einer umgedrehten Getränke-Kiste (3 Sitzkissen!), eine Gitarre auf den Oberschenkeln liegend, also weit entfernt von seiner konventionellen Position, neben sich auf einem Ikea „Lack" Tisch ein Mischpult, vor seinen Füßen ein unfassbares Kabel Chaos, welches mehrere Effekt-Pedale, einen Looper, ein „Wah-Wah“ etc. verbindet. Über 13 Minuten lang entwickelt er hier ein rhythmisches Inferno, indem er auf seiner malträtierten Gitarre einklopft, prügelt, kratzt. Mit den Fingern der linken Hand greift er gleichzeitig Akkorde, zieht sie über das Griffbreit, lässt sie gleiten, pfeifen und zischen. Er benutzt sehr ausgiebig sogenanntes „Tapping“, einzelne Töne werden alleine durch den Anschlag der Finger auf dem Griffbrett, ohne sie mit der rechten Hand zu zupfen oder anzuschlagen, erzeugt (Eddie van Halen hat diese Technik auf der Rockgitarre wie kein Zweiter etabliert). Irgendwann schaltet er eine Klangmodulation dazu, die man Phaser nennt, der mit sehr langsam eingestellter Welle das erzeugte Klanggebilde durch den Raum wabern lässt, noch nicht genug damit schaltet er das Wah-Wah Pedal dazu (für Laien: Intro Jimi Hendrix „Voodoo Chile“…) - dazu singt er. Sehr witzig ein Kommentar dazu: „Nicht schlecht! Wie kommt man denn darauf, die Gitarre so zu spielen? Beim Gitarrenunterricht in der VHS hat man mir das mal anders beigebracht …“
Dieter Bornschlegel über sich selbst: „Ich liebe den freien Himmel über mir, und bin viel mit Rad und Gitarre unterwegs, um mir ein idyllisches oder inspirierendes Plätzchen zu suchen, um dort bis zum Abend zu üben/texten/komponieren, und es mir dabei trotzdem gut gehen zu lassen. „Carpe Diem“ ohne Gitarre ist für mich nicht möglich …“
Ein weiteres Mal wird dieses Wohnzimmerkonzert erneut eine Gelegenheit, sich auf etwas Neues, Außergewöhnliches einzulassen. Der alte Sender Raum im Haus der Musik liefert, zusammen mit unserem freundlichen handgemachten Angebot an Speisen und Getränken, die dazu bestmögliche Atmosphäre. Wir sind gespannt auf Dieter Bornschlegel, und freuen uns auf Euch!
Wie geht’s dann weiter? Ziemlich „straight“ und konventionell, aber natürlich auch auf hohem Niveau:
Blues Session mit der ElVille Blues Band, Gast Sandie Wollasch
14.04.2026, 19:30
Museumsscheuer Dossenheim
Rathausstr. 47
Eintritt € 15.-
Wir eröffnen – endlich – die Blues-Session Saison ’26, und alles bleibt wie gewohnt. Bei hoffentlich frühlingshaft lauen Temperaturen werden wir wieder die große Tür von der Museumsscheuer in deren Hof öffnen, die ElVille Blues Band wird wieder ihr Zeugs aufbauen, die Instrumente stimmen, und ab geht die BluesSoulFunkRock Post. Wie immer bringt die Band um Tom Schaffert einen Gast mit, dieses Mal ist es die wunderbare und fantastische Sängerin Sandie Wollasch, deren größter Fan ich bin. Demnächst dazu mehr.
Und dann wird’s auch schon wieder Mai:
Mit Musik in den Mai
Banana Beans
30.04.2026, 19:30
Museumsscheuer Dossenheim
Rathaustr. 47
Eintritt € 15.-
In den Mai hinein feiern wir traditionell mit Live-Musik, Essen, Trinken, in der Museumsscheuer zusammen mit immer so vielen Leuten, dass schon jetzt dringend angeraten wird, sich Karten im Vorverkauf zu sichern (www.livemusik-dossenheim.de* „Vorverkauf/Reservierung“).
Dieses Jahr spielt die Partyband Banana Beans: „Wir kommen aus der Metropolregion Rhein-Neckar und haben uns zusammen getan, um die Hallen, Kneipen und Feste der Region zu rocken. Feiert mit uns …!“ Auch hierzu demnächst mehr.
Auf unserer Homepage findet Ihr Vorberichte auf unsere Konzerte, unseren Jahres-Kalender, Bilder, ein Formular zur Beantragung zur Mitgliedschaft in unsrem Verein als Download, und man kann den Newsletter abonnieren, um wirklich nichts mehr zu verpassen …


