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WSV Brühl verteidigt Titel beim Rheinmarathon

Nachdem die erste Teilnahme des WSV Brühl am Rheinmarathon im vergangenen Jahr direkt zum Sieg geführt hatte, war das Ziel auch 2026 klar: Der Wanderpokal...
Foto: WSV

Nachdem die erste Teilnahme des WSV Brühl am Rheinmarathon im vergangenen Jahr direkt zum Sieg geführt hatte, war das Ziel auch 2026 klar: Der Wanderpokal sollte erneut nach Brühl geholt werden. Vergeben wird dieser an den Verein mit der größten Teilnehmerzahl.

Der inzwischen 50. Rheinmarathon, organisiert von den Wassersportfreunden Guntersblum e. V., führte wieder über 42 Kilometer den Rhein hinunter – von Frankenthal bis nach Guntersblum.

Nach 26 Teilnehmern im Vorjahr gingen diesmal sogar 41 Brühler Paddler an den Start. Der Erfolg aus dem vergangenen Jahr motivierte viele Mitglieder, selbst an der traditionsreichen Veranstaltung teilzunehmen. Bereits um 6 Uhr morgens startete die Gruppe in Brühl Richtung Frankenthal. Dort wurden Einer- und Zweierkajaks, ein Großkanadier sowie mehrere SUPs abgeladen.

Vor dem Start gegen 9 Uhr mussten anschließend noch sämtliche Fahrzeuge zum Zielort nach Guntersblum gebracht werden. Dank der hervorragenden Organisation von Wanderwartin Melanie Kupka verlief die aufwendige Logistik reibungslos, sodass die Mannschaft pünktlich und geschlossen in den grünen Vereinsfarben des WSV aufs Wasser gehen konnte.

Die Motivation innerhalb der Gruppe war groß. Von erfahrenen Langstreckenpaddlern bis hin zu Teilnehmern, die erstmals eine solche Distanz bewältigten, war alles vertreten. Das gemeinsame Ziel lautete, spätestens um 15 Uhr in Guntersblum anzukommen – nur dann würde die Teilnahme offiziell gewertet.

Die erste Etappe bis zur rund 20 Kilometer entfernten Kontrollstation verlief problemlos. Dort wartete nicht nur eine wohlverdiente Pause, sondern auch ein herzlicher Empfang der Gastgeber. Insgesamt wurden 229 Kontrollkarten abgestempelt. Neben dem WSV Brühl waren Vereine und Sportler aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen vertreten – sogar ein Teilnehmer aus Dänemark war angereist. Die zahlreichen bunten Boote entlang des Rheinufers boten dabei ein beeindruckendes Bild.

Nach einer kurzen Erholung ging es auf die zweite Hälfte der Strecke. Nun machte sich die lange Distanz zunehmend bemerkbar. Das hohe Anfangstempo ließ sich nicht von allen halten, und die verbleibenden Kilometer zogen sich teilweise endlos dahin. Umso größer war die Erleichterung, als schließlich alle Teilnehmer das Ziel erreichten.

Nachdem die Boote verladen waren, marschierten die Paddler des WSV Brühl gemeinsam zum Vereinsheim der Wassersportfreunde Guntersblum, wo gespannt auf die Siegerehrung gewartet wurde.

Besonders stolz war die Mannschaft darauf, dass auch die weniger erfahrenen Teilnehmer nicht aufgegeben und die gesamte Strecke erfolgreich bewältigt hatten. Teamgeist und Zusammenhalt standen während des gesamten Tages im Mittelpunkt.

Mit insgesamt 41 Teilnehmern stellte der WSV Brühl erneut die größte Mannschaft des Wettbewerbs und sicherte sich damit – wie bereits im Vorjahr – den Wanderpokal für den teilnehmerstärksten Verein. Die Freude über die erfolgreiche Titelverteidigung war entsprechend groß und entschädigte für die Anstrengungen eines langen, aber zugleich wunderschönen Tages auf dem Rhein.

Alle Teilnehmer erhielten eine Medaille, während Wanderwartin Melanie Kupka den Wanderpokal sichtlich stolz zum zweiten Mal entgegennehmen durfte. Beim dritten Sieg in Folge darf der Pokal dauerhaft behalten werden – umso größer ist bereits jetzt die Motivation für eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr. (MS/RS)

Erscheinung
Brühler Rundschau
Ausgabe 20/2026
von WSV-Brühl 1933 e. V.
15.05.2026
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