Bei strahlendem Sonnenschein ging das Projektteam Dornröschen voller Energie und guter Laune in seinen zweiten Einsatz – und was für ein erfolgreicher Tag das war! Gemeinsam wurde angepackt, gelacht und mit viel Herzblut gearbeitet. Zahlreiche große und kleine helfende Hände schnitten Sträucher zurück, säuberten Wegstufen und bohrten mit beeindruckendem Einsatz die Löcher für die Pfähle unserer ersten Benjeshecke – ganz traditionell per Hand mit dem Erdbohrer.
Neben der Arbeit gab es aber auch jede Menge zu entdecken: seltene Feuersalamander, besondere Schneckenhäuschen und Vögel. Ganz viele kleine Wunder der Natur machen unseren Weinberg zu einem echten Abenteuerort. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel Leben und Schönheit hier verborgen liegen.
Natürlich durfte auch der gemütliche Abschluss nicht fehlen: Bei leckerem Vesper und vielen guten Gesprächen blieb genug Zeit zum Austauschen und Kennenlernen. Unser Fazit: Gemeinsam etwas für die Natur zu schaffen, macht nicht nur unglaublich viel Spaß – es verbindet auch Menschen. Jeder ist willkommen – egal ob Naturfreund, Hobbyhandwerker oder einfach nur neugierig auf tolle Gemeinschaft und frische Luft. Für unseren nächsten Einsatz am 15.6.26 ab 17:00 Uhr haben wir schon viele neue Pläne. Kommt doch einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf euch. Alle Infos findet ihr unter www.nabu-schwieberdingen-hemmingen.de
Kontakt: bluebirdies@web.de
SilkeSteiner für den NABU Schwieberdingen-Hemmingen
Das war gigantisch, was die NAJU am Dienstag leistete: Die Feuersalamander im Räuschelbachtal leiden große Not. Ihnen setzt der Klimawandel zu. Meist fällt der Bach völlig trocken. Nur bei Starkregen führt er kurz Wasser, aber dann reißend. Überfahren werden viele Tiere. Was tun? Ein schwieriges Problem. Unsere Projektgruppe „Ein Herz für Feuersalamander“ gemeinsam mit der Initiative „Lebenswertes Strohgäu e. V.“ will helfen.
Die Naturschutzjugend NAJU sah: schnelles Handeln ist notwendig. Bei ihrem Treffen setzten sie spontan eine erste Idee um. Sie schufen kurzfristig eine einfache kleine Gumpe. Der Erfolg war durchschlagend: schon einen Tag später kamen die ersten Feuersalamander. Und fanden die rettende Gumpe der NAJU. Feuersalamander brauchen dringend Wasser, auch wenn sie selbst an Land leben. Ihre Larven werden in Wasser lebend geboren, wo die Jungen aufwachsen.
Herzlichen Dank an Ralf und „seine“ NAJU!
Du willst Teil der NAJU werden? Wende Dich an den Leiter, Ralf Trinkmann, E-Mail: naturentdecker@online.de
Sie wollen auch den Feuersalamandern helfen? Werden Sie Teil des Projekts „Ein Herz für Feuersalamander“. Kontakt Karl Bendel, E-Mail: bekar@freenet.de
Was wärst Du lieber? Eine Wildbiene oder eine Honigbiene?
Gemeinsam mit uns machten sich etwa dreißig Kinder auf die abenteuerliche Reise der kleinen Wildbiene Mia zu ihrer Cousine, der Honigbiene Melli, die in der Stadt lebt.
Gespannt hörten sie die Geschichte, sie bastelten, sie sammelten wie eine Biene fleißig Nektar. Sie erlebten, was Bienen brauchen. Drei Wünsche hat Mia an die Menschen. Kannst Du Dir denken, welche? Die Kinder können es Dir erzählen.
Herzlichen Dank an alle Kinder und ihre Eltern fürs Mitmachen. Herzlichen Dank an das Team der Bibliothek Schwieberdingen, an Miren Larrazabal, Simone Philipp, Susann Rothweiler und Katharina Kröning für die liebevolle Vorbereitung und Durchführung der Aktion zum Weltbienentag.
Hildegard Gölzer, Sprecherin NABU Schwieberdingen-Hemmingen
Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) bevorzugt kalkhaltige, lehmige Böden an halbschattigen bis schattigen Standorten in lichten Laub- und Mischwäldern. Während die blauen Blütenblätter radförmig angeordnet sind, erinnern die dreilappigen Blätter an die Form der menschlichen Leber. Weiterhin wurde die oft leberbräunliche bis violett angehauchte Blattunterseite in der mittelalterlichen Signaturen-Lehre als Hinweis gedeutet, dass die Pflanze bei Leberleiden helfe. Entsprechend wurde sie in der Volksmedizin eingesetzt, meist als Tee oder äußerliche Auflage. Wegen ihres Gehalts an Protoanemonin gilt sie jedoch als leicht giftig, weshalb heute fertige Präparate oder homöopathische Zubereitungen empfohlen werden und vom Selbstexperiment mit frischem Kraut abgeraten wird.
Das Leberblümchen wurde in Deutschland zur „Blume des Jahres 2013“ gewählt. Die Pflanze steht in vielen Regionen unter Schutz, weil ihre Bestände durch Waldnutzung und Sammlerleidenschaft zurückgegangen sind.
Uwe Schmietainski für die NABU Foto AG (https://nabu-foto-ag.de/)


