In Schwieberdingen und Hemmingen lebt ein ganz besonderes Tier: der Feuersalamander.
Wo ich aufgewachsen bin, gibt es dieses Tier nicht. Dennoch ist mir der Feuersalamander ein lieber Bekannter aus der Kindheit. Mein Opa war Schuhmacher und betrieb ein kleines Schuhgeschäft. Er schenkte mir und meinen Geschwistern regelmäßig ein kleines Heftchen mit Bildergeschichten von Lurchi, dem Feuersalamander. Lurchi trug Schuhe aus der Salamanderschuhfabrik. Das war wohl Werbung, aber wir Kinder liebten diese Geschichten.
Der Räuschelbach in Schwieberdingen und der Gaichelgraben in Hemmingen sind Lebensraum des Feuersalamanders. Doch die markanten schwarz-gelben Amphibien im Räuschelbachtal brauchen dringend Hilfe. Klimawandel mit zunehmender Trockenheit bei gleichzeitigen schwallartigen kurzen Hochwassern sowie die Zerschneidung der Lebensräume machen ihm zunehmend zu schaffen.
Um ihr Aussterben zu verhindern, hat sich die Initiative „Ein Herz für Feuersalamander“ formiert. In ihr bündeln Vertreter, der "Initiative Lebenswertes Strohgäu e.V.“,des örtlichen NABU, engagierte Bürger und Anwohner ihre Kräfte. Die Gemeinde Schwieberdingen hat ihre Unterstützung angeboten. Wir bedanken uns für alle Zusendungen mit Hilfsangeboten, die uns bereits erreicht haben.
Sie wollen auch den Feuersalamandern helfen? Werden Sie Teil des Projekts „Ein Herz für Feuersalamander“. Wir treffen uns
Wann? Dienstag, 9.6.2026, 18 Uhr
Wo? Treffpunkt am Räuschelbach in Schwieberdingen, Münchinger Weg, im Tal Richtung Münchingen - Sitzbank in der Nähe des Bahnübergangs; (Google Maps Code: V38G+PR Schwieberdingen; bei Bedarf Telefon: 0160 90878587)
Leitung Karl Bendel, E-Mail: bekar@freenet.de
Infos www.nabu-schwieberdingen-hemmingen.de/projekte
Sowie www.lebenswertes-strohgaeu.de/Räuschelbach
Bild: Feuersalamander, Schwieberdingen, Foto T.G
Auf dem verwilderten Weinberg im Räuschelbachtal entsteht ein lebendiger Ort für Natur, Begegnung und gemeinsames Tun. Unser nächstes Treffen findet statt
Wann? Montag, 15.6.2026, 17 Uhr
Wo? Treffpunkt am Räuschelbach in Schwieberdingen, Münchinger Weg, im Tal Richtung Münchingen - Sitzbank in der Nähe des Bahnübergangs; (Google Maps Code: V38G+PR Schwieberdingen; bei Bedarf Telefon: 0162-8226188)
Zum Abschluss gibt’s ein gemütliches Vesper auf dem Weinberg.
Ob groß oder klein, jung oder alt, wir freuen uns über jede helfende Hand! Kommt einfach vorbei.
Leitung Silke Steiner, E-Mail: bluebirdies@web.de
Infos www.nabu-schwieberdingen-hemmingen.de/projekte
Bild: Collage „Projekt Dornröschen“, H.G.
Hildegard Gölzer, Sprecherin NABU Schwieberdingen-Hemmingen
Foto der Woche der NABU-Foto-AG
Löwen (Panthera leo) gähnen nicht einfach nur, weil sie müde sind – obwohl das auch vorkommt. Ihr Gähnen hat mehrere Funktionen. Eine der wichtigsten ist die soziale Kommunikation: Wenn ein Löwe gähnt, kann das für andere Rudelmitglieder ein Signal sein, sich zu entspannen oder ebenfalls zur Ruhe zu kommen. Vor gemeinsamen Ruhephasen oder nach kleineren Spannungen im Rudel tritt dieses Verhalten gehäuft auf.
Außerdem hilft das Gähnen dabei, den Kreislauf anzuregen und das Gehirn besser mit Sauerstoff zu versorgen. Löwen schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Nach den Ruhephasen ist das Gähnen eine praktische „Neustartfunktion“. Ähnlich wie beim Menschen, wird eine ansteckende Wirkung des Gähnens vermutet, was die Bindung innerhalb der Gruppe stärkt.
Wie sieht es mit Ihrer Frühjahrsmüdigkeit aus? Testen Sie die ansteckende Wirkung des Gähnens selber aus, und tanken Sie ausreichend Sauerstoff für Ihr Gehirn – am besten bei einem schönen Waldspaziergang.
Uwe Schmietainski für die NABU Foto AG (https://nabu-foto-ag.de/)
Foto: Dietrich Weller, "Löwe"


