
Eine Woche am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, anspruchsvolle Klausuren und Physik von morgens bis abends – das klingt vielleicht erst mal anstrengend, war für mich aber vor allem eine spannende und besondere Erfahrung.
Nach Aufgaben für zu Hause und einer Klausur an der Schule wurden deutschlandweit 50 Schülerinnen und Schüler zur dritten Runde eingeladen – und ich durfte dabei sein. Diese dritte Runde fand vom 24. bis 30. Januar 2026 in Göttingen am DLR statt. An vier Vormittagen schrieben wir jeweils drei Stunden Klausur, zwei theoretische und zwei experimentelle. Inhaltlich ging es zum Beispiel um Seifenblasen, die Leistung von Batterien, den Dopplereffekt, Flugzeugreifen und vieles mehr. Neben den Klausuren gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Seminare zu Themen wie Fluglärm oder Wetterforschung, Führungen durch verschiedene Versuchsanlagen, eigene Experimente in einem kleinen Windkanal, der Flugsimulator – auch wenn unsere Landung eher einer Bruchlandung glich – sowie der Bau von Modellflugzeugen mit anschließendem kleinem Flugwettbewerb. Außerdem machten wir eine Schneeballschlacht und besuchten das Grab von Carl Friedrich Gauß. Vor allem war es schön, so viele andere physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Am letzten Tag fand die Preisverleihung statt.
Ich habe es leider nicht in die nächste Runde geschafft, bin aber trotzdem mit der Woche und dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich, es bis hierhin geschafft zu haben. Die Teilnahme an der Physikolympiade war für mich eine tolle Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie vielseitig Physik ist – und wie viel Spaß es macht, sich gemeinsam mit anderen dafür zu begeistern. Allen, die Interesse und Spaß an Physik haben, kann ich empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren – es lohnt sich!
Juna Berreth, K2


