
Zum Weltwassertag am 22. März geben die Stadtwerke Schwetzingen Einblicke in die regionale Trinkwasserversorgung. Das Trinkwasser im südlichen Rhein-Neckar-Raum stammt ausschließlich aus Grundwasser, das im Wasserwerk Schwetzinger Hardt aus verschiedenen Grundwasserleitern des Oberrheingrabens gewonnen wird. 20 Vertikalfilterbrunnen fördern jährlich durchschnittlich rund 11,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.
Die natürlichen Bedingungen in der Schwetzinger Hardt begünstigen eine hohe Wasserqualität: Der umliegende Wald wirkt als natürlicher Filter, sodass bei der Aufbereitung lediglich Eisen und Mangan entfernt werden müssen. Ein rund 112 Kilometer langes Leitungsnetz versorgt die Haushalte. Ein Bereitschaftsdienst sichert die Versorgung rund um die Uhr.
Geschäftsführerin Martina Braun betonte, das Schwetzinger Trinkwasser erfülle sogar höhere Anforderungen als Tafel- oder Mineralwasser. Die zentrale Trinkwasserversorgung in Schwetzingen besteht seit 1903. Gemeinsam mit den Partnern im Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz – der MVV RHE GmbH, den Stadtwerken Heidelberg und der Gemeinde Ketsch – sorgen die Stadtwerke für die tägliche Versorgung.