Bei uns im Lindenweg hatten drei engagierte Mütter richtig tolle, spannende Angebote für die Kinder vorbereitet.
Am 30. März besuchte uns Frau Veigel aus der Giraffengruppe. Sie ist Sozialarbeiterin und führt an Schulen mit den Kindern Projekte zum Thema gewaltfreie Kommunikation durch.
Nun durften auch unsere Kinder spielerisch lernen, wie man in Konflikt- oder Belastungssituationen angemessen reagiert.
Unterstützt wurde sie von Frau Hackbarth, die sich spontan bereit erklärt hatte, bei dieser Aktion zu helfen.
Die Kinder gingen gruppenweise jeweils 30 Minuten in unseren Mehrzweckraum.
Sehr kindgerecht und anschaulich konnten sie nun den Unterschied zwischen der Wolfs- und der Giraffensprache erfahren.
Dazu hatten die Mütter zwei Handpuppen mitgebracht, mit denen sie ein kleines Theaterstück vorspielten, in dem deutlich wurde, dass es keine Lösung ist, bei Ärger oder Enttäuschung wie der Wolf zu schimpfen. Man kann nur etwas an der Situation ändern, wenn man wie die Giraffe über seine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse spricht und eine Lösungsmöglichkeit sucht.
Danach wurde über das Theaterstück gesprochen und die Kinder durften über ihre Eindrücke und Erfahrungen berichten.
Frau Veigel hatte ein Säckchen mit verschiedenen Bildern vorbereitet, die die Eigenschaften des Wolfes und der Giraffen zeigten und die die Kinder nun ziehen durften.
Diese wurden dann auf ein liebevoll gestaltetes Plakat zu dem jeweiligen Tier geklebt.
Sehr viel Spaß machte den Kindern auch das Spiel mit dem Gefühlswürfel, auf dem Gesichter abgebildet waren, die verschiedene Emotionen ausdrückten.
Die Kinder benannten das Gefühl und die Giraffe erklärte, in welcher Situation dieses entstehen kann.
Zum Thema „ausgeschlossen sein“ gab es dann noch einmal ein kleines anschauliches Theaterstück, was die Kinder natürlich besonders faszinierte. Hier konnte sich jeder gut hineinversetzen und sich wiederfinden.
Zum Abschluss durfte sich dann jedes Kind und auch die Erzieherinnen aus der jeweiligen Gruppe mit einem Fingerabdruck auf einem großen Herz auf dem Plakat verewigen und aus einer Schatztruhe einen mutmachenden Spruch auf „giraffisch“ ziehen und mitnehmen.
Die Plakate haben wir natürlich gleich in den Gruppenräumen aufgehängt, damit wir auch in Zukunft immer daran denken, bei Streit oder Konflikten in der Giraffensprache zu sprechen und den anderen unsere Gefühle mitzuteilen.
Nach Ostern, am 7. und 8. April, hatte sich dann Frau Patti, eine Mutter aus der Giraffengruppe, Zeit für uns genommen.
Sie hatte eine wunderschöne Ostergeschichte für uns mitgebracht. Dieses durften wir in Form eines Bilderbuchkinos im Mehrzweckraum auf der großen Leinwand verfolgen.
Frau Patti hatte den Raum liebevoll österlich dekoriert, was für eine besonders schöne Stimmung sorgte.
Die Geschichte erzählte von Metti Meerschweinchen und ihren Freunden, die ein spannendes Osterabenteuer erleben.
Der Hase Oskar verhielt sich schon seit einiger Zeit merkwürdig, als hätte er ein Geheimnis. Metti und ihre Hasenfreundin Hedi versuchten nun herauszufinden, worum es sich dabei handelte. Sie beobachteten Oskar heimlich bei seinem Besuch im Hühnerstall, und als sie zu ihm in die Werkstatt schlichen, fanden sie ihn farbverschmiert beim Eierbemalen.
Jetzt war alles klar, Oskar war dieses Jahr der Osterhase.
Zusammen bereiteten alle Freunde ein großes Osterfest vor, das sie gemeinsam ausgelassen feierten. Dabei merkten sie, dass das schönste Ostergeschenk die Freundschaft ist.
Frau Patti erzählte die Geschichte auf anschauliche, sehr kindgerechte Weise und bezog die Kinder und ihre Ideen mit ein. Diese waren natürlich mit Feuereifer dabei.
Zum Abschluss durfte sich jedes Kind noch ein Ausmalbild und ein kleines Säckchen mit Blumensamen als Geschenk aus einem Osterkorb nehmen, das Frau Patti mitgebracht hatte. Da war die Freude natürlich riesengroß.
Vielen lieben Dank an alle drei Mütter für diese wunderschönen Erlebnisse und die liebevolle, aufwendige Vorbereitung und Durchführung.
Sie haben den Kindern damit wirklich eine große Freude bereitet.
Das Team vom Lindenweg