Das Alte Dampfbad entstand ab 1846 im Stil eines toskanischen Landhauses über einer Thermalquelle. Das Alte Dampfbad wurde nach den Plänen der Karlsruher Architekten Heinrich Hübsch zwischen 1846 und 1848 im Stil eines toskanischen Landhauses über einer Thermalquelle erbaut. An dieser Stelle hatte sich zuvor die Antiquitätenhalle, das erste Museum Baden-Badens, befunden. Der Neubau enthielt neben Kabinetten für Dampfbäder auch einen Inhalationsraum. 1864/65 fügte man an der östlichen Schmalseite eine zweigeschossige Apsis mit großen Fenstern an, die als Solarium diente. Mit der Eröffnung des Friedrichsbades 1877 verlor das Alte Dampfbad seine ursprüngliche Funktion. Heute erinnert nur noch die im Untergeschoss gefasste Ursprungsquelle an die frühere Nutzung. Das Gebäude wird als Ausstellungshaus genutzt und ist Sitz der Gesellschaft der Freunde junger Kunst. Das Kunstwerk "Vasen auf Stelzen" von Franz Stähler vor dem Eingang des Alten Dampfbads geht auf eine Ausstellung aus dem Jahr 1998 zurück.