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Burg Wäscherschloss

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Eine der besterhaltenen Burgen der Stauferzeit: Das Wäscherschloss bei Wäschenbeuren – einst Vorwerk des Hohenstaufen, heute lebendiges Museum mit Mittelalterflair und Blick auf die Drei Kaiserberge. Das Wäscherschloss bei Wäschenbeuren gilt als eine der ältesten und besterhaltenen Burgen der Stauferzeit. Errichtet um 1200 als vorgelagerte Befestigung zum Schutz der nahegelegenen Kaiserburg Hohenstaufen, diente sie einst den Dienstmannen der Staufer. Ihr Name geht auf Konrad „den Wascher“ von Staufen zurück, der 1271 als Besitzer urkundlich erwähnt wurde – vermutlich in Anlehnung an den nahegelegenen Waschbach. Die Burg thront auf 436 m Höhe über dem Beutental und bietet einen weiten Blick auf die Drei Kaiserberge: Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Charakteristisch ist ihre fast zehn Meter hohe Ringmauer aus Buckelquadern, die mit ihrer massiven Bauweise ein eindrucksvolles Beispiel staufischer Wehrarchitektur darstellt. Der rechteckige Palas, die mächtige Schildmauer im Westen und der trapezförmige Burghof bilden das Herzstück der Anlage. Über die Jahrhunderte mehrfach umgebaut und genutzt – zeitweise sogar als landwirtschaftliches Gebäude – wurde das Wäscherschloss im 19. Jahrhundert als Denkmal wiederentdeckt. Seit 1960 ist es als Museum zugänglich, 2011 umfassend saniert. Heute lädt die Burg mit Führungen, Ausstellungen, Mittelalterfesten und Kinderprogrammen zum Entdecken ein. Sie verbindet Geschichte, Handwerkskunst und Natur – ein authentischer Ort staufischer Vergangenheit und lebendiger Kultur.

Adresse

Burg Wäscherschloss
73116 Wäschenbeuren