
Architektonisches Gesamtkunstwerk, Herzstück Baden-Badens, stilvolle Veranstaltungsräumlichkeit und das Wahrzeichen der Stadt in aller Welt. Schlicht: ein Stück Lebenskultur. Entdeckt die einzigartige Eleganz der Belle Époque. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1824 ist das Kurhaus Baden-Baden der Kristallisationspunkt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Als "Conversations-Haus" wurde es unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus des 18. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Friedrich Weinbrenner im Stil des Klassizismus errichtet. Ursprünglich beherbergte das Haus Gesellschaftsräume, ein Theater, Lesekabinette und ein Restaurant. Auf Initiative des französischen Spielbankpächters Édouard Bénazet wurden Mitte des 19. Jahrhunderts die heutigen Spielsäle in prachtvollem Neobarock gestaltet. Zwischen 1912 und 1917 erfuhr das Kurhaus durch den Architekten August Stürzenacker bedeutende Erweiterungen, darunter die Errichtung der Konzertmuschel, die an legendäre Auftritte von Johann Strauß erinnert. Heute vereint das Kurhaus Tradition und Modernität: Es beherbergt die berühmte Spielbank, zwei Restaurants, elegante Festsäle, einen Konzertsaal und vielseitige Veranstaltungsräume, die mit modernster Veranstaltungstechnik Platz für 25 bis 1.240 Gäste bieten. Der gepflegte Kurgarten und die Kolonaden mit ihren kleinen, exklusiven Boutiquen laden rund um das Kurhaus zum flanieren ein. Hier wird die Tradition des Hauses als gesellschaftlicher Treffpunkt wieder aufgegriffen. Wenn am frühen Abend auf ganz traditionelle Art und Weise die sechsarmigen Gaskandelaber von Hand angezündet werden, zeigt sich das Kurhaus noch einmal von seiner besonderen Seite.