Immer mehr Firmen setzen im persönlichen Gespräch auch auf sogenannte Brainteaser. Das sind Knobelfragen, die zunächst verwirrend erscheinen, wie zum Beispiel "Wie schwer ist Deutschland?" oder "Welches Obst wären Sie?". Mit diesen Fragen will die Personalabteilung herausfinden, ob Bewerberinnen und Bewerber unter Druck kreativ denken und wie sie Probleme lösen können.
Deswegen lautet für Susanne Glück, Geschäftsführerin der IQB, der erste Schritt auch: "Ruhig bleiben und nicht überhastet antworten. Prinzipiell hilft es, zunächst das Problem zu analysieren und eventuell Rückfragen zu stellen. Dann die Situation zusammenfassen und den Lösungsweg skizzieren sowie das Ergebnis begründen." Denn oft gibt es keine richtige oder falsche Antwort, sondern der Weg ist das Ziel.
Achtung! Manche Brainteaser sind grundsätzlich unlösbar. Hier geht es um die Kreativität und die Persönlichkeit: wie geht der Bewerber mit Situationen um, die unvorhergesehen und herausfordernd sind? Konkret vorbereiten kann man sich hierauf natürlich nicht, aber man kann einige Tipps beherzigen:
Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, weiß der Volksmund. Deshalb sollte man sich angemessen kleiden und den Dresscode im Vorstellungsgespräch beachten. Viele Unternehmen sind wegen der Corona-Krise nicht nur auf Homeoffice umgestiegen, sondern auch auf das Vorstellungsgespräch per Video-Chat. Auch dabei gilt alles, was für Treffen vor Ort gilt: angemessen kleiden, höflich sein usw.
Noch mehr Tipps finden Sie in unserer Checklkiste fürs Bewerbungsgespräch.