
Unsere „schwäbische Allrounderin“ Bärbel Adelhelm aus Erligheim bei Ludwigsburg präsentiert uns zur fünften Jahreszeit ein original schwäbisch-allgäuerisches Fasnetsgebäck.
Aber woher stammt nur der skurrile Name? Hier gibt es, wie so oft, verschiedene Erklärungen. Die einen sagen, er stammt daher, weil einst eine Nonne den etwas zu feuchten Teig ins Fett gleiten ließ und er dabei zischende Geräusche abgab. Da der Bischof anwesend war, verließ sie beschämt fluchtartig die Küche. Der Bischof gab dem Gebäck daraufhin seinen Namen.
Allerdings ist diese Erklärung wohl die unwahrscheinlichste; eher gilt, dass der Name auf den mittelalterlichen Ausdruck „nunnekenfurt“ zurückgeht, was so viel bedeutet wie „von den Nonnen am besten zubereitet“.
Wie auch immer – man kann das Gebäck aus verschiedenen Teigarten herstellen. Ob mit Hefe – oder wie hier mit Brandteig. Viel Spaß beim Nachbacken.
125 g Mehl
90 g Butter
100 ml Wasser
100 ml Milch
3 Eier (M)
1 TL Vanille-Bourbon-Extrakt
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Das Wasser, die Milch, die Butter und die Vanille in einen Kochtopf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
Das Mehl auf einmal in den Kochtopf geben und mit einem großen Löffel verrühren, bis der Teig eine Kugel formt. Den Boden des Kochtopfs sollte dabei leicht anbrennen.
Den Teig in eine Rührschüssel geben, mit dem Schneebesen der Küchenmaschine die Eier, eines nach dem anderen, dazugeben und gut schlagen, bis eine glänzend cremige Masse entsteht.
Den Teig in einen Spritzbeutel geben. Das Frittierfett auf 175°C erhitzen und darin kleine, ca. 2 cm lange Teigstreifen backen.
Wenn sie leicht braun sind, werden sie herausgefischt und gleich in Puderzucker gewälzt.
Es gibt auch die Zubereitung im Backofen. Dazu den Ofen auf 140°C Umluft vorheizen. Den Teig mit dem Spritzbeutel in Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 15 Minuten AUF SICHT backen. Diese kleinen „Windbeutel“ kann man auch füllen.


