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Baumann-Club TSG Hoffenheim äußert sich zur Causa Neuer

Hoffenheims Nationaltorhüter Oliver Baumann bekommt bei der WM Manuel Neuer vor die Nase gesetzt. Was sein Verein dazu sagt.
Nationaltorwart Oliver Baumann muss die WM-Nominierung seines Konkurrenten Manuel Neuer schlucken. (Archivbild)Foto: Federico Gambarini/dpa

Die TSG 1899 Hoffenheim hat mit knapper, aber deutlicher Kritik auf die Degradierung ihres Nationaltorhüters Oliver Baumann im deutschen WM-Kader reagiert. «Am Ende ist es selbstverständlich die Entscheidung des Bundestrainers, wen er nominiert beziehungsweise aufstellt», sagte Andreas Schicker, der Sport-Geschäftsführer des Bundesligisten. «Was die Kommunikation und den Stil betrifft, kann sich jeder selbst ein Urteil bilden.»

Stuttgarts Alexander Nübel auch dabei

Wie längst durchgesickert war, holt Bundestrainer Julian Nagelsmann Keeper Manuel Neuer (40) vom FC Bayern München in den 26-köpfigen Kader für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zurück. Der fünf Jahre jüngere Baumann, zuletzt von Nagelsmann zur Nummer 1 erklärt, rückt damit in der Torhüter-Hierarchie in der deutschen Nationalmannschaft an zweite Stelle.

Als weiteren Schlussmann nominierte Nagelsmann, der wegen seiner Kommunikation in der Torhüter-Causa in den Medien und von prominenten Ex-Fußballern angegangen war, Alexander Nübel vom VfB Stuttgart.

Baumann ist der Leidtragende in einer wochenlangen Debatte um eine Rückkehr von Neuer, dem WM-Torwart beim Titelgewinn 2014 in Brasilien. Der Hoffenheimer Kapitän hat bisher elf Länderspiele bestritten und in der WM-Qualifikation überzeugt.

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