
Grabdenkmäler aus römischer Zeit sind von hohem Wert, sie konservieren mit ihren Inschriften für die Nachwelt einiges Wissen über das Römische Reich und ihre Gesellschaft. Auch können sie Beweisstücke für historische Ereignisse sein, die dem Verstorbenen zu Ehren in Stein graviert, als Botschaft mitgegeben worden ist.
Die Inschriften auf den Grabsteinen in unserer modernen Friedhofskultur sind schlicht und beschränken sich im Regelfall auf Name, Geburts -und Sterbedatum. Die Steine selbst haben nur kurzen Bestand, sind auf 20 beziehungsweise 40 Jahre begrenzt, landen nach Abräumen des Grabes im Schotterwerk, manche sind in Hausgärten wieder zu finden.
Seit etwa 10 Jahren sind auf dem Bergfriedhof besondere Grabsteine in einem dafür neu angelegten Lapidarium im Bereich des Haupteingangs zur Waldkapelle dauerhaft zu sehen. Oftmals zeigen diese Grabsteininschriften einen besonderen Namen, eine bemerkenswerte Gestaltung oder Symbolik, die auf den Beruf oder die Persönlichkeit der Verstorbenen hinweisen.
Bernd Walter, Bereichsleiter der Tübinger Friedhöfe, zeigt uns zusätzlich noch Gräber und Gedenkorte, die am eigentlichen Grabplatz, die eine oder andere Persönlichkeit birgt.
Veranstaltungsort: Haupteingang Bergfriedhof