
Frieder Miller (Tübingen): Die Familie Kurz:
Torsten Himmel (Rottenburg): Von Milchbestandteilen und Cerebrosiden. Zu Leben und Wirken von Hans Thierfelder.
Der Biochemiker Hans Thierfelder (1858-1930) entstammte einer Ärzte- und Gelehrtenfamilie, die sich im mitteldeutschen Raum bis ins 18. Jahrhundert zurück nachweisen lässt. Er wurde 1908, bereits 50-jährig, als Professor nach Tübingen berufen. Wo er im darauffolgenden Jahr den Vorstand des physiologisch-chemischen Instituts auf dem Schnarrenberg übernahm. Bekannt wurde Thierfelder durch seine Hirnforschungen, sowie als Mit- und späterer Alleinherausgeber des von seinem akademischen Lehrer Felix Hoppe-Seyler (1825-1895) begründeten Handbuchs der physiologisch-chemischen Analyse. Hans Thierfelder starb in Tübingen, sein Grab befindet sich noch heute auf dem Tübinger Stadtfriedhof.
Veranstaltungsort: Haupteingang zum Stadtfriedhof, Gmelinstraße 20 (Parkplatz hinter dem Kupferbau)