Unter dem Titel „Lieder ohne Worte – Worte ohne Lieder“ konzertieren die ehemaligen Schüler der Tübinger Musikschule Anton Betz (Klarinette) und Lukas Keck (Klavier)
am Mittwoch, 6. Mai 2026, 19 Uhr, im Marc-Kemmler-Saal der Tübinger Musikschule, Frischlinstraße 4.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Was passiert, wenn auf einen Text Musik folgt, wie spinnen sich konkrete Gedanken in den Tönen fort? Was passiert mit der Stimmungswelt eines Stückes, wenn daraufhin Worte folgen, die eine neue oder vielleicht verwandte Welt ergründen? Durch das Programm ziehen sich drei Lieder ohne Worte des israelischen Komponisten Paul Ben-Haim. Zu hören sind zudem Werke von Dimitri Schostakowitsch, Carl Reinecke, Darius Milhaud, Nikolai Medtner und Alec Templeton. Die Musik trifft auf Texte von Anton Betz, deren Bilder sich mit der Stimmung der Lieder verspinnen, konterkarieren, verbinden und weiterentwickeln.
Anton Betz ist Musiker, Bühnenpoet und Student der Medizin. Lukas Keck studiert Klavier und Korrepetition an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Nicholas Rimmer. Seit 2021 tauchen die beiden Tübinger Musiker in die Duoliteratur für Klarinette und Klavier ein und finden immer wieder Fundstücke und Raritäten weniger bekannter Komponisten wie Egon Kornauth, Alec Templeton und Paul Ben-Haim. 2022 erzielten sie bei „Jugend musiziert“ einen ersten Bundespreis und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Im selben Jahr spielten sie auf dem Konzert „Junge musikalische Elite“ des Landesmusikrats im Schloss Mainau. Auf der Suche nach neuen Konzerterlebnissen durchkreuzen sie die verschiedensten Epochen, von Klassik bis Moderne, von Klezmer bis Jazz.