KI-Tools ermöglichen es Journalist*innen, riesige Informationsmengen in Sekunden zu durchsuchen und Zusammenhänge sichtbar zu machen, die früher verborgen blieben. Gleichzeitig können dieselben Technologien täuschend echte Texte, Bilder und Videos generieren und den Wahrheitsgehalt vieler Quellen infrage stellen.
Mit dem technischen Fortschritt steigt das Tempo – und die Rate der Fake News gleich mit. Jede Person kann via Social Media weltweit mitmischen. Ein Vorfall machte Anfang 2026 Schlagzeilen: Die „Heute“-Redaktion des ZDF rief eine Korrespondentin von ihrem Posten ab, nachdem sich herausstellte, dass in ihrem Beitrag über Razzien der ICE-Behörde in den USA künstliche generierte Bilder von verzweifelten Kindern eingefügt worden waren – ohne Hinweis auf deren Herkunft. Die Grenzen zwischen mangelnder Sorgfalt und Manipulation werden fließend. Zwischen dem Bemühen um Aktualität und einer qualitativ hochwertigen Berichterstattung steht die Glaubwürdigkeit des Journalismus auf dem Prüfstand.
Folgende Fragen beschäftigen uns:
Darüber diskutieren wir mit:
Im Anschluss laden wir im World-Café-Format dazu ein, Fragen und Perspektiven auszutauschen, um Prinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI im Journalismus zu sammeln. Ein Abend voller Denkanstöße, Dialog und Neugier – offen für alle, die sich für Medien, Technologie und gesellschaftlichen Wandel interessieren.
Moderation: Frank Müller und Markus Goller