m April 1917 entdecken Arbeiterinnen einer Munitionsfabrik ihre Leidenschaft für Fußball, als sie mit einer Übungsbombe namens „Sister K“ spielen. Ihre Begeisterung wächst schnell, und bald erleben sie eine goldene Ära des Frauenfußballs – trotz Widerstand und einem Verbot der Frauenmannschaften 1921. Stefano Massinis Stück erzählt die inspirierende Geschichte dieser Pionierinnen und wird von der WLB passend zur Fußballweltmeisterschaft 2026 aufgeführt.
6. April 1917. Arbeiterinnen der Munitionsfabrik Doyle & Walker sitzen während der Pause auf der Backsteinmauer des Fabrikhofes. Ihre Ehemänner, Brüder und Väter sind an der Front. Sie selbst produzieren Granaten, Bomben und Munition für die Armee. Doch an diesem Tag fällt ihr Blick auf Sister K, eine Fakebombe für Übungszwecke, die aussieht wie ein Ball. Die Frauen beginnen damit zu spielen. Und es macht Spaß! Von nun an spielen sie jeden Tag. Ihre langsam erworbene sportliche Bravour spricht sich herum, bis selbst der Fabrikbesitzer auf sie aufmerksam wird. So beginnt eine unerhörte Erfolgsgeschichte: In Ermangelung an Männermeisterschaften erlebt der Frauenfußball schon nach wenigen Jahren seine erste goldene Saison.
Inspiriert von der wahren Geschichte der ersten Frauenfußballmannschaften, erfindet Stefano Massini – aktuell der meistgespielte italienische Autor der Gegenwart – das Leben von elf phänomenalen Frauen mit ihren Träumen und Ängsten. Die Popularität dieser Pionierinnen, die für Unabhängigkeit und Vertretung kämpften, zog die offene Feindseligkeit der männlichen Fußballverbände auf sich. 1921 wurden viele dieser Frauenmannschaften gesetzlich zur Auflösung gezwungen und die Benutzung der Stadien in England wurde ihnen 50 Jahre lang verboten. Die WLB bringt dieses Stück – passend zur Fußballweltmeisterschaft 2026 – auf die Bühne.
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Nürtingen
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