In ihrem Buch "Mensch Mädle!" erzählt die Autorin Ursula Gabele vom Berufsleben einer Frau im 20. Jahrhundert. Trotz widriger Bedingungen hat sie Karriere gemacht. Ihr Buch ist mutig, authentisch und ohne jede Abrechnung.
Die junge Protagonistin nimmt die Benachteiligung von Frauen im 20. Jahrhundert zunächst nur unbewusst wahr. Nach und nach lernt sie, diese Ungerechtigkeit durch Leistung und Perfektionismus wettzumachen.
Ihr Weg ist gespickt mit der Verarbeitung der Geschichte von Generationen: Erlebnisse, Traumata und Gefühle von Minderwertigkeit, die Vorfahren unbewusst weitergegeben haben. Doch sie betrachtet die Menschen wie sie sind - ohne Groll.
Die starke Frau, die im Alltag ‚ihren Mann‘ stehen muss, erzählt Details aus ihrem Leben und verknüpft sie mit Jahreszahlen, in denen sich ihre Vergangenheit mit der Historie des Frauenrechts kreuzt. Ihre Geschichte erzählt beispielhaft die Entwicklung der Gleichstellung der Frauen. Ereignisse, die ihren Lebensweg beeinflussten, knüpft sie am roten Faden ihrer Kindheit auf, ihrem Aufwachsen in einfachen Verhältnissen und an den Erfahrungen damit, wie die Gesellschaft damals mit Frauen und Mädchen umging. (Quelle: Gmeiner Verlag)
Mit ihrem Buch „Mensch Mädle!“ erzählt Ursula Gabele eindrucksvoll vom beruflichen Leben einer Frau im 20. Jahrhundert – in einer Arbeitswelt, die fest in Männerhand war.
Die ehemalige Technische Zeichnerin blickt dabei ohne Groll zurück. „Es ist keine Abrechnung“, betont sie. Unter ihrem Mädchennamen Ursula Johanna Mayer machte sie sich bei Geberit in Pfullendorf einen Namen – unter anderem als ausgewiesene Expertin für die Abwassernorm. Präzision, Verantwortungsgefühl und der Wille, keine Fehler zu machen, prägten ihren Weg, ebenso wie ein berufsbegleitendes Studium.
„Mensch Mädle!“ ist eine Romanbiografie über stille Stärke, Durchhaltevermögen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – und eine Inspiration für junge Frauen von heute. Absolut lesenswert!
Verlag und Buch:
Das Buch von Ursula Gabele erscheint im Gmeiner Verlag.
Dieser schreibt: „Die Romanbiografie zeigt eindrücklich und ohne Groll, wie die Gesellschaft noch vor wenigen Jahrzehnten mit Frauen und Mädchen umging.“


