Das Sonus Quintett
Fr 7.8.2026 | 20 Uhr |
40€ (nicht im Sammelticket enthalten,
Anzahl sehr begrenzt)
Schloss Oberstaad Öhningen Sonus Quintett Königliche
Kammermusik am sommerlichen Seeufer
Das Sonus Quintett – ausgezeichnet mit internationalen Preisen, hochgelobt in Rundfunk und Presse – hat eine Mission: als Pioniere des „Reed Quintetts“ den einmaligen Ensembleklang in Deutschland bekannt zu machen. Technisch brillant interpretieren fünf Musiker*Innen die Werke neu, hebeln instrumentale Grenzen aus, verschmelzen zu einem Klang – SONUS – und tragen ihn über den See…
Sonus Quintett:
Ruben Mirzoian, Klarinette
Viviana Rieke, Bassklarinette
Lena Iris Brendel, Saxophon
Eloi Enrique Hernandez, Oboe
Annika Baum, Fagott
Binh Ngo, Schlagzeug (Gastmusiker)
Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik HWV 351 Suite in D-Dur
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Zyklus aus Lieder ohne Worte, Arr. Lena Iris Brendel
Marc Mellits: Splinter
Seit der Gründung 2021 erregt das Sonus Quintett Aufsehen. Das junge Kammermusikensemble brilliert bereits im ersten Jahr mit sechs internationalen Preisen. Darüber hinaus entstanden ihr Debüt-Album und eine Mission: als Pioniere in Deutschland den Klang des „Reed Quintetts“ in der Klassikszene bekannt zu machen. Mit ihrem einmaligen Ensembleklang und ihrer technischen Brillanz interpretieren die Musiker*innen Werke vollkommen neu. Sie hebeln instrumentale Grenzen aus, lassen sich vollkommen aufeinander ein und verschmelzen zu einem Klang – SONUS.
Das Programm – von barocker Festmusik über romantische Miniaturen bis hin zu pulsierender Gegenwartsmusik – zeigt die außergewöhnliche Farbpalette des Holzbläserquintetts.
Der Auftakt mit der berühmten „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel – ursprünglich 1749 für ein spektakuläres Freiluftfest in London komponiert – besticht durch festlichen Glanz, rhythmische Energie und strahlende Klangpracht. In der Fassung für Holzbläserquintett erscheint Händels Musik in neuer Transparenz: Virtuose Läufe, lebendige Dialoge und farbenreiche Klangkombinationen lassen die barocke Festlichkeit aufleuchten.
Im Zentrum des Programms steht ein besonderer Zyklus: ausgewählte „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer eigenen Bearbeitung des Ensembles.
„Lieder ohne Worte“, Mendelssohns berühmte Klavierminiaturen, kleine musikalische Gedichte voller Melancholie, Leichtigkeit und lyrischer Wärme, entfalten in der Übertragung auf fünf Bläserstimmen eine neue Dimension von Klangfarben und Ausdruck. Die Musik scheint zu atmen, Melodien wandern von Instrument zu Instrument, und aus der intimen Klaviermusik entsteht ein lebendiger kammermusikalischer Dialog.
Marc Mellits hat mit „Sprinter“ ein Werk der Gegenwart voller rhythmischer Präzision, Energie und hypnotischer Wiederholungen geschaffen. Treibenden Patterns, ineinandergreifenden Figuren und eine elektrisierenden Dynamik ziehen das Publikum unmittelbar in ihren Bann.
Tradition und Gegenwart, Reflektionen von Wasser, Licht und Klang – ein sinnliches, sommerliches Konzerterlebnis am See.