Nach einer kurzen Einführung von Thomas Milz und der Künstlerin Elly
Weiblen zum Sehen und Betrachten, erleben die Teilnehmenden 20 Minuten
stilles, konzentriertes Fühlen. Im Anschluss laden wir zu einem
gemeinsamen Apéro und Austausch im Foyer ein.
Der Titel „i n n e h a l t e n“ der gemeinsamen Ausstellung von Elly
Weiblen und Jürgen Heinz verweist auf die Essenz der beiden
Künstler*innen und ihrer Werke. Beginnend mit der Formensprache fallen
zunächst die unterschiedlichen Gattungen auf: Bewegte und statische
Plastiken von Jürgen Heinz, malerische und zeichenhafte Setzungen von
Elly Weiblen. Doch auf den zweiten Blick verdichtet sich, was man
zunächst nur bemerkt, aber noch nicht eingeordnet hat: Die Freude an der
Form und der Nicht-Form. Oder anders ausgedrückt: Das Innehalten und
Nachspüren, von Geste, Farbe, gestaltetem Ausdruck und der Frage des
Impulses. Diesem kommt eine besondere Bedeutung zu: Ob durch den Träger
der malerischen und zeichnerischen Sprache – Leinwand, Papier- oder dem
Blick auf eine Plastik als eine architektonische oder figurative
Assoziation. Gleichberechtigt ergeben diese Formen, die sich aus dem Tun
und Nicht-Tun speisen, ein Ganzes.


