Die internationalen Beziehungen werden derzeit maßgeblich von der – mitunter äußerst unberechenbaren – Politik großer Mächte geprägt.
Das Völkerrecht scheint dabei einen erheblichen Teil seiner ohnehin vom staatlichen Willen abhängigen Wirksamkeit eingebüßt zu haben. Dazu trägt auch bei, dass völkerrechtswidrigem Handeln selbst von Deutschland nicht in dem erforderlichen Maße entgegengetreten wird. Vor diesem Hintergrund erörtert der Vortrag, welche Handlungsmöglichkeiten kleine und mittlere Staaten haben oder bereits nutzen, um ihre eigenen Interessen zu wahren und zugleich auf den Erhalt einer regelbasierten internationalen Ordnung hinzuwirken.
ist Leiter der Abteilung für Wissenschaftskommunikation, Mitglied im Vorstand und Senior Researcher im Programmbereich Internationale Institutionen am PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich interdisziplinärer Normen- und Institutionenforschung, des Wissenstransfers und der politischen Bildung für Themen der Friedens- und Konfliktforschung
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit,
mit dem Referenten
in den
Dialog
zu gehen.
Ticketservice der Tourist-Info in den Kolonnaden, Mi - So 10 -18 Uhr, Tel 07221/275-232 33
Veranstaltungsort: Kristallsaal, 1. OG Eingang durch den Torbogen