In dieser Choreografie verschmelzen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit zwei gegensätzlichen Gedanken zur Freiheit: Rousseaus Idee von Freiheit als Schutz vor Zwang trifft auf Pippi Langstrumpfs „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“.
In dieser eindringlichen Choreografie verschmelzen Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit zwei gegensätzlichen Gedanken zur Freiheit: Jean-Jacques Rousseaus Idee von Freiheit als Schutz vor Zwang trifft auf Pippi Langstrumpfs spielerisches „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Zwischen diesen Polen entfaltet sich ein bewegtes Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung, Macht und Verantwortung. In intensiven Bildern erforschen vier Tänzer:innen, wie fragile Gleichgewichte zerbrechen und ob ein gemeinsamer Neuanfang möglich ist. Der Wechsel der Jahreszeiten wird dabei zum Spiegel innerer und gesellschaftlicher Prozesse: vom Überfluss zur Eskalation, von Isolation zur Hoffnung. Die offene Frage ist: Wo endet Freiheit und wo beginnt die Verantwortung für andere? Ein poetisches und zugleich kraftvolles Tanzstück über die Zerbrechlichkeit von Freiheit und die Sehnsucht nach einem gerechten Miteinander.