
Auf dem Sonntagsbrötchen, im Tee, im Kuchen: Was wäre das Leben ohne Honig? Auch wenn es immer mehr Erwerbs- und Hobbyimker gibt, kommt weniger als ein Drittel aus deutschen Bienenstöcken. Süße Vielfalt bringen die Bienenvölker von Kleinbauern in Ländern des Südens. Zwischen Kaffeesträuchern und Blumenwiesen sammeln sie Pollen und sorgen für reiche Ernte. Verkauft über den Fairen Handel bringt der Honig ein gutes Zusatzeinkommen. „Guaya`b“ bedeutet „gegenseitige Hilfe“ in der Sprache der Maya. Und so heißt auch der Partner von GEPA in Guatemala. Gegenseitige Hilfe ist notwendig in einem Land, in dem indigene Menschen nach wie vor für ihre Rechte kämpfen müssen. 54 Familien haben sich mit Schafzucht, Gemüse- und Kaffeeanbau Existenzen aufgebaut, der Blütenhonig wird in den entlegenen Bergdörfern zur Zukunftsperspektive und bedeutet für die junge Generation eine neue Einkommensquelle und Alternative zur Migration.
Tzeltal und Tzotzil sind zwei indigene Gruppen in Mexiko, sie haben eine Kooperation gegründet, die neben dem Kaffeeanbau auch die ökologische Imkerei vorangetrieben hat. Sie gibt vor allem Frauen und Jugendlichen eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Um die Biodiversität zu fördern, wurde eine Baumschule gegründet. Die dortigen Obstbäume sorgen später auf den Parzellen der Bauernfamilien für zusätzliche Ernte.
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