
Zur Landtagswahl 2026, die am 8. März stattfindet, ist Baden-Württemberg in 70 Wahlkreise aufgeteilt
Der Wahlkreis 37 Wiesloch besteht aus den Städten und Gemeinden Dielheim, Leimen, Malsch, Mühlhausen, Nußloch, Rauenberg, Sandhausen, St. Leon-Rot, Walldorf und Wiesloch.
Die weiteren Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis sind den Wahlkreisen 39 Weinheim, 40 Schwetzingen und 41 Sinsheim zugeordnet. Im Rhein-Neckar-Kreis sind rund 400.000 Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen.
Der Kreiswahlausschuss hat in öffentlicher Sitzung am 9. Januar 2026 alle eingegangenen Wahlvorschläge der Parteien zugelassen. Folgende Bewerberinnen und Bewerber treten bei der Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 37 Wiesloch an (die Auflistung entspricht nicht der Reihenfolge auf dem Stimmzettel):
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Yannick Veits
CDU: Christiane Staab
SPD: Xenia Rösch
FDP: Claudia Felden
AFD: Thomas Nitz
DIE LINKE: Marlon Käsemann
VOLT: Mike Matthes
► Interview mit Claudia Felden (FDP)
► Interview mit Xenia Rösch (SPD)
► Interview mit Yannick Veits (Bündnis 90/Die Grünen)
Christiane Staab (CDU) gewinnt mit 34,6 Prozent aller Erststimmen das Direktmandat und zieht als direkt gewählte Abgeordnete in den 18. Landtag von Baden-Württemberg ein. Yannick Veits (GRÜNE) kommt auf 24,4 Prozent der Erststimmen und landet auf dem zweiten Platz. Auch er wird in den Landtag einziehen. Thomas Nitz (AfD) erhielt 19,6 Prozent der Erststimmen, gefolgt von Xenia Rösch (SPD) mit 9,8 Prozent, Claudia Felden (FDP) mit 5,6 Prozent, Marlon Käsemann (Die Linke) mit 3,9 Prozent und Mike Matthes (Volt) mit 2,0 Prozent.
Die Wahlbeteiligung lag bei 68,6 Prozent.
Bei der Landtagswahl 2021 gewann im Wahlkreis 37 Norbert Knopf (Grüne) mit 29,7 Prozent der Stimmen. Auf ihn folgte Christiane Staab (CDU) mit 26,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag im Wahlkreis bei 63,5 Prozent. Vor fünf Jahren hatten Wähler nur eine Stimme; in diesem Jahr können in Baden-Württemberg erstmals eine Erst- und eine Zweitstimme abgegeben werden.
Die Verteilung der Stimmen im Überblick:
GRÜNE: 29,7 %
CDU: 26,6 %
SPD: 12,1 %
AFD: 11,2 %
FDP: 9,4 %
DIE LINKE: 2,8 %
Sonstige: 8,5 %